Fipronil Belgisches Unternehmen meldet Bankrott an
Das belgische Unternehmen Agro Remijsen, das 2017 in die Fipronil-Krise involviert war, hat Bankrott angemeldet. Es soll das Insektizid Fipronil an zwei niederländische Eierfarmen geliefert haben.
Geben Sie einen Suchbegriff ein
oder nutzen Sie einen Webcode aus dem Magazin.
Das belgische Unternehmen Agro Remijsen, das 2017 in die Fipronil-Krise involviert war, hat Bankrott angemeldet. Es soll das Insektizid Fipronil an zwei niederländische Eierfarmen geliefert haben.
Bei amtlichen Untersuchungen von Eiern im Niedersächsischen Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (LAVES) wurde die Substanz Fipronil über dem zulässigen Rückstandshöchstgehalt nachgewiesen.
Laut einer Meldung von Agra-Europe weigere sich die EU-Kommission alle Informationen herauszugeben, die im Zuge des Eierskandals von den Mitgliedsländern an das gemeinsame Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF) gemeldet worden sind. Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) hatte eine...
Niedersachsen, Berlin und Hessen wollen sich auf der Agrarministerkonferenz in Lüneburg dafür einsetzen, eine verbindliche Kennzeichnung sowohl hinsichtlich der Haltungsform als auch der Herkunft der Eier in verarbeiteten Eiprodukten einzuführen. Die AMK bittet den Bund darüber hinaus, die...
Bei einer von EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis einberufenen Konferenz in Brüssel am 26. September haben hochrangige Vertreter der Mitgliedsstaaten über EU-weite Konsequenzen aus dem Fipronil-Geschehen diskutiert.
Das Europaparlament hat sich angesichts des Fipronil-Geschehens für eine schnellere Informationsweitergabe der Mitgliedstaaten an das EU-Schnellwarnsystem ausgesprochen. In der Anhörung mit dem zuständigen EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis am 12. September 2017 im Straßburger Plenum...
Die Bundesregierung hat eingeräumt, dass eine verlässliche Einschätzung der Zahl der in den Handel gelangten Eier mit Fipronilrückständen nicht möglich sei.
Das europäische Schnellwarnsystem sei gut. Probleme sieht EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis allerdings bei der administrativen Umsetzung.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) geht in einem Bericht an den Ernährungsausschuss des Bundestages von „gravierenden Auswirkungen“ des Fipronilgeschehens auf den Eierpreis und -markt aus.
Bei den Stichproben von Eiern, Eiprodukten und Hühnerfleisch, die das Landesbetrieb Hessisches Landeslabor (LHL) derzeit auf Fipronil untersucht, wurde bei einer Ei-Probe erneut Fipronil nachgewiesen.
Die Vorgänge um mit Fipronil belastete Eier und Eiprodukte haben Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zufolge Defizite in der Informationsvermittlung sowie in der Lebensmittelüberwachung zwischen Bund und Ländern offengelegt.
In den Niederlanden zeichnet sich eine Flut von Schadensersatzklagen der Eierproduzenten wegen des Fipronil-Geschehens ab.
Weitere Untersuchungen von Eiern in einem Betrieb im Hohenlohekreis in Baden-Württemberg bestätigen einen Fipronilverdacht. Die Ursachenermittlungen laufen noch.
In Belgien sprach sich die Regierung unter Premierminister Charles Michel dafür aus, den vom Fipronil-Skandal betroffenen Betrieben Entschädigungen anzubieten.
In Mecklenburg-Vorpommern stellte Staatssekretär Dr. Jürgen Buchwald auf einer Pressekonferenz das Ausmaß des Fipronil-Skandals und das Vorgehen seines Bundeslandes vor.
Der Skandal um mit Fipronil belastete Eier und Eiprodukte zieht weitere Kreise. Nach EU-Angaben wurden verdächtige Chargen bis Ende vergangener Woche in 15 EU-Ländern sowie der Schweiz und Hongkong gefunden.
Die Krise am Eiermarkt durch mit dem Insektizid Fipronil belastete Ware hat sich in der vergangenen Woche auf Deutschland ausgeweitet.
Das Verbraucherministerium Schleswig-Holstein hat rein vorsorglich 15 Stichproben von Eierchargen regionaler Erzeuger untersucht. Alle untersuchten Eier seien einwandfrei, teilte das Ministerium gestern mit.
Der Bund hat sich in Abstimmung mit den Ländern entschlossen, kurzfristig ein Programm zur Untersuchung von Fipronil in „Ei-Verarbeitungsprodukten und eihaltigen TK-Produkten“ im Rahmen des Bundesweiten Überwachungsplanes aufzulegen.
Schriftgröße
Kontrast
Menü sichtbar
Einstellungen
Als Abonnent:in von DGS Magazin erhalten Sie pro Kalenderjahr 100 Euro Rabatt auf Ihr Stellenangebot im Grünen Stellenmarkt.
mehr erfahrenNoch kein Abo? Jetzt abonnieren und Rabatt für 2026 sichern.
zum DGS Magazin-Abo