Aus dem Tierseucheninformationssystem (TSIS) des Friedrich-Loeffler-Instituts sowie aus den Landesverbänden liegen neue amtlich bestätigte Meldungen zur hochpathogenen Aviären Influenza vor. Betroffen sind Geflügelhaltungen in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern.
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Die Haltung von Legehennen im Vereinigten Königreich könnte schon 2032 enden. Bereits ab 2027 soll der Bau oder die erstmalige Inbetriebnahme von Ställen mit ausgestalteten Käfigen verboten werden, auch für Betriebe mit 350 oder weniger Tieren.
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Eine aktuelle Studie der Berliner Denkfabrik Agora Agrar zeigt, dass Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit in der Land- und Forstwirtschaft vereinbar sind.
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Die USA ändern ihre offiziellen Ernährungsempfehlungen grundlegend. Erstmals wird Protein explizit für jede Mahlzeit priorisiert und damit ein zentraler Akzent neu gesetzt.
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Die Geflügelwirtschaft warnt vor Wettbewerbsnachteilen und unklaren Schutzklauseln. Landwirtschaftliche Verbände und Bündnisse erhöhen vor der Grünen Woche den Druck auf Politik und EU-Parlament.
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Mit einer neuen Vereinbarung wollen die Landwirtschaftskammer Niedersachsen und Arbeitsagentur Ausbildung, Qualifizierung und Integration in der grünen Branche stärken. Die Zusammenarbeit ist zunächst bis Ende 2027 angelegt.
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Neue H5N1-Ausbrüche bei Geflügel in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein bestätigt.
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Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft warnt vor massiven Wettbewerbsverzerrungen durch das geplante EU-Mercosur-Abkommen. Importquoten für Geflügelfleisch aus Südamerika würden europäische Produktionsstandards unterlaufen und bestehende Probleme bei Tiergesundheit und Lebensmittelsicherheit verschärfen. Der Verband fordert daher ein klares Nein zu dem Abkommen in seiner aktuellen Form.
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Das britische Landwirtschaftsministerium hat eine Tierwohlstrategie vorgelegt. Diese enthält auch für die Nutztierhaltung grundlegende Veränderungen. Legehennen sollen künftig nicht mehr in ausgestalteten Käfigen gehalten, das Töten von Eintagsküken verboten werden. In der Sauenhaltung will das DEFRA Ferkelschutzkörbe die Fixierung der Muttertiere vollständig abschaffen. Bei der Schlachtung von Schweinen soll die Betäubung mit Kohlendioxid verboten werden.
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Bei den Agrarexporten musste die Ukraine im vergangenen Jahr Abstriche hinnehmen. Die Ausfuhren landwirtschaftlicher Produkte beliefen sich auf einen Gesamtwert von 19,32 Mrd. Euro; das waren rund 9% weniger als im Vorjahr. Dennoch steuerte der Agrarsektor mit einem Anteil von 56% erneut mehr als die Hälfte der Deviseneinnahmen der Ukraine bei. Auf der Importseite zeigte sich ein gegenteiliger Trend. Die Auslandskäufe landwirtschaftliche Produkte stiegen auf ein Fünfjahreshoch von 7,50 Mrd. Euro.
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Die Tierseuchenkasse NRW erinnert an die gesetzlich vorgeschriebene Meldung der Tierbestände. Betroffen sind landwirtschaftliche, gewerbliche und private Tierhaltungen.
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Die Zahl der gemeldeten Ausbrüche und Erkrankungen liegt deutlich über dem Durchschnitt der Vorjahre. Dabei sind Salmonellen und Campylobacter die häufigsten Auslöser.
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In Deutschland und weiteren EU-Ländern sind neue Bauernproteste angekündigt. Zugleich steigt die Wahrscheinlichkeit für den endgültigen Abschluss des Freihandelsabkommens mit den Mercosur-Staaten, was für zusätzlichen Unmut bei vielen europäischen Landwirten sorgen dürfte. Hierzulande stehen aktuell Aktionen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg bevor, die aber nicht von allen Branchenorganisationen unterstützt werden. In Frankreich sind bereits Demonstrationen in Paris absehbar. Die französische Regierung hat unilateral Spiegelklauseln für Importe eingeführt, die den Berufsstand aber nicht beruhigen konnten. Neue Proteste sind auch in Irland, Spanien und Belgien geplant.
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Brasiliens Export an frischem und verarbeitetem Geflügelfleisch ist 2025 trotz der Lieferestriktionen infolge des Ausbruchs von Vogelgrippe laut dem Branchenverband ABPA um 0,6% auf 5,32 Mio. t angewachsen. Der Umsatz blieb mit 9,790 Mrd. $ (8,49 Mrd. Euro) aber um 1,4% hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Die Erwartungen des Verbandes für das nun angelaufene Kalenderjahr sind positiv.
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Die EU-Kommission reagiert auf die Bauernproteste und ruft zu einer Dringlichkeitssitzung nach Brüssel auf. Ziel: Die Mehrheit für das Mercosur-Handelsabkommen sichern.
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