Die Agrarpolitik ist ein Teilbereich der allgemeinen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik. Sie ist schwerpunktmäßig auf die Landwirtschaft und den angeschlossenen Wirtschaftsbereichen ausgerichtet. Inzwischen zählt auch die Entwicklung ländlicher Räume dazu. Kernelemente der Agrarpolitik sind die Markt-, Preis- und Einkommenspolitik, die Agrarstrukturpolitik, die Agrarumweltpolitik, die ländliche Entwicklungspolitik, die Agrarsozialpolitik und die landwirtschaftliche Bodenmarktpolitik. In Deutschland wird die Agrarpolitik wesentlich durch die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union bestimmt. Davon ausgenommen sind die Agrarsozialpolitik und die landwirtschaftliche Bodenmarktpolitik.
Bei den Agrarexporten musste die Ukraine im vergangenen Jahr Abstriche hinnehmen. Die Ausfuhren landwirtschaftlicher Produkte beliefen sich auf einen Gesamtwert von 19,32 Mrd. Euro; das waren rund 9% weniger als im Vorjahr. Dennoch steuerte der Agrarsektor mit einem Anteil von 56% erneut mehr als...
In Deutschland und weiteren EU-Ländern sind neue Bauernproteste angekündigt. Zugleich steigt die Wahrscheinlichkeit für den endgültigen Abschluss des Freihandelsabkommens mit den Mercosur-Staaten, was für zusätzlichen Unmut bei vielen europäischen Landwirten sorgen dürfte. Hierzulande stehen...
Die EU-Kommission reagiert auf die Bauernproteste und ruft zu einer Dringlichkeitssitzung nach Brüssel auf. Ziel: Die Mehrheit für das Mercosur-Handelsabkommen sichern.
Mit dem Jahreswechsel 2026 hat Zypern den Vorsitz im Rat der EU von Dänemark übernommen. Ende Januar tauschen sich die Agrarminister der Mitgliedsstaaten über die Novelle der EU-Ökoverordnung aus.
Der DBV-Verbandspräsident Joachim Rukwied sieht in seinem Neujahrsgrußwort 2026 die heimische Landwirtschaft als aktuell „enorm“ belastet an. Mit der Verbandsarbeit im Jahr 2025 zeigte sich Rukwied zufrieden.
Die EU hat sich auf einen gemeinsamen Entwurf für den Umgang mit neuen genomischen Techniken in der Pflanzenzüchtung verständigt. Künftig sollen bestimmte genomisch veränderte Pflanzen rechtlich konventionellen Züchtungen gleichgestellt werden.
Der Wert der deutschen Agrarproduktion ist in 2025 moderat gestiegen, teilte das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft mit. Das Wachstum ist maßgeblich auf die Tierproduktion zurückzuführen.
Die EU treibt eine Reform des Gentechnikrechts voran und unterscheidet künftig stärker zwischen klassischen GVO und neuen Züchtungsmethoden. Deutschland unterstützt den Kurs – fachlich, aber nicht ohne Vorbehalte. Die geplante Ausnahmeregelung für bestimmte genomisch veränderte Pflanzen soll...
Die EU ringt um das Mercosur-Abkommen. Während in Brüssel die Schutzklauseln beschlossen werden, protestieren Landwirte aus ganz Europa. Die politische Einigung trifft auf wachsenden Widerstand aus der Landwirtschaft.
Bundesumweltminister Carsten Schneider hat eine Zustimmung Deutschlands zur Trilogeinigung von EU-Rat und -Parlament zu den Neuen Züchtungstechniken (NZT) ausgeschlossen, solange keine Kennzeichnungspflicht besteht. Eine Enthaltung Berlins bei der finalen Abstimmung im Kreise der...
Das Europaparlament hat einfacheren Regeln bei der EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) und der EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) zugestimmt. Sektorspezifische Berichte nach den Vorgaben der CSRD sollen freiwillig sein. Die CSDDD soll auf große Unternehmen mit mehr als 5.000...
Bayerns Landwirtschaftsministerium bündelt seine Kompetenzen in der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Dazu stellt das Agrarressort seine Tierhaltungsreferate neu auf. Die bisher getrennt bearbeiteten Bereiche Rinder, Schweine, Pferde sowie kleine Nutztiere und Geflügel werden in dem neuen Referat...
Die EU-Kommission hat ihr Vereinfachungspaket für das Umweltrecht vorgestellt. Während für einige Tierhalter unter anderem Berichtspflichten in der Industrieemissionsrichtlinie abgeschafft werden, wird das Naturwiederherstellungsgesetz davon nicht berührt.
Das Bundeskabinett hat der Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens zugestimmt. Dies hat aber nur Symbolkraft. Für den Handelsteil müssen jedoch lediglich EU-Parlament und Rat ihr Plazet geben. Für das sogenannte globale Abkommen ist dagegen die Ratifizierung durch alle EU-Mitgliedsländer nötig.
Bund und Länder haben den GAK-Rahmenplan 2026 bis 2029 beschlossen. Ab dem kommenden Jahr soll die Förderung für besonders tiergerechte Schweineställe wieder über die GAK laufen und damit nahtlos an das auslaufende Bundesprogramm „Umbau der Tierhaltung“ anschließen. Die GAK-Förderung wird zudem...
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat die erneute Verschiebung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes verteidigt. Ausschlaggebend seien das europarechtlich komplizierte Downgrading und die Einbeziehung ausländischer Ware. Kritik am BMLEH äußerten die Grünen: Das Ministerium habe es...
Am Autobahnkreuz Walldorf wirkten die Bilder zunächst unspektakulär: Lastwagen wurden aus dem Verkehr gewunken und auf den Parkplatz der Autobahnmeisterei geleitet. Als die Türen geöffnet wurden, zeigte sich: Alle kontrollierten Fahrzeuge waren leer. Trotzdem lässt sich so darstellen, wie eng...
Es gibt eine politische Einigung auf eine Verordnung für neue Züchtungstechniken (NZT). EU-Kommission, Rat und Europaparlament haben sich unter anderem darauf verständigt, dass Patente auf NZT zulässig sind. Allerdings soll es spezifische Schutzmaßnahmen geben, um die Bezahlbarkeit und den „fairen...
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