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Außenhandel

China öffnet Markt für Geflügelprodukte

Deutschland und China wollen die Grundlage für eine Wiederaufnahme des Schweinefleischexports schaffen. Zugleich öffnet ein neues Protokoll erstmals den chinesischen Markt für bestimmte Geflügelprodukte aus Deutschland.

von DGS Redaktion Quelle BMLEH erschienen am 26.02.2026
Mit dem neuen Protokoll können erstmals wärmebehandelte Geflügelfleischerzeugnisse aus Deutschland nach China exportiert werden; die Veterinärbescheinigung wird derzeit abgestimmt. © 2025 em_concepts/Shutterstock
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Deutschland und China haben ein Protokoll unterzeichnet, das den Export wärmebehandelter Geflügelfleischerzeugnisse ermöglicht. Dazu zählen unter anderem Hühnerfüße, die auf dem chinesischen Markt stark nachgefragt sind. Das Abkommen wurde zwischen dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) und der chinesischen Generalzollverwaltung geschlossen.

Auf dieser Grundlage wird nun die bilaterale Veterinärbescheinigung abgestimmt, die Voraussetzung für den tatsächlichen Warenexport ist. Damit können trotz des Auftretens der Geflügelpest (HPAI) erste Geflügelprodukte aus Deutschland nach China geliefert werden.

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer sprach von einem wichtigen Signal für die Branche. Vor dem Hintergrund angespannter Marktbedingungen durch Tierseuchen und Handelshemmnisse sei die Öffnung zusätzlicher Absatzmärkte von hoher Bedeutung.

Parallel unterzeichneten beide Staaten eine Absichtserklärung zur Ausarbeitung eines Regionalisierungsabkommens im Zusammenhang mit der Afrikanische Schweinepest (ASP). Ziel ist die Anerkennung deutscher Regionalisierungsmaßnahmen, um perspektivisch auch den Export von Schweinefleisch und weiteren Produkten vom Hausschwein wieder zu ermöglichen. Seit dem ASP-Ausbruch 2020 ist dieser Handel mit China ausgesetzt.

Das Ministerium kündigte an, den Austausch mit der Fleischwirtschaft fortzusetzen und weitere Exportchancen im Rahmen der Agrarexportstrategie zu prüfen.

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