
Várhelyi will Ende 2026 liefern
Der auch für Tierschutz zuständige EU-Gesundheitskommissar Várhelyi will nun doch noch in diesem Jahr Gesetzesvorschläge vorlegen, die auf die Abschaffung der Käfighaltung bei Nutztieren zielen. Zumindest hat der Ungar dies bei einer Anhörung vor dem AGRI im EU-Parlament angekündigt. Zudem will er in Kürze eine Strategie zum Umgang mit der Pelztierhaltung in der EU präsentieren.
von AgE erschienen am 20.03.2026Die Brüsseler Kommission will ein EU-weites Verbot der Käfighaltung von Nutztieren jetzt offenbar doch noch 2026 auf den Weg bringen. Das hat der auch für Tierschutz zuständige EU-Gesundheitskommissar Olivér Várhelyi am Mittwoch (18.3.) vor dem Landwirtschaftsausschuss (AGRI) des Europaparlaments klargestellt. Entsprechende Gesetzesvorschläge will der Ungar noch vor Jahresende liefern.
Von einem pauschalen Verbot, wie es unter anderem die Europäische Bürgerinitiative „End the Cage Age“ gefordert hatte, spricht Várhelyi dabei ausdrücklich nicht. Er betonte, dass es je nach Tierart „unterschiedliche Ansätze“ geben soll. Details nannte der Kommissar nicht. Fest steht für ihn nur, dass es „pragmatische Regelungen mit angemessenen Übergangsfristen geben“ soll. Einer bereits öffentlich durchgeführten Konsultation zufolge sind unter anderem für Legehennen, Schweine, Kälber, Masthühner, Kaninchen, Enten, Gänse und Wachteln Legislativvorschläge in Vorbereitung.
Darüber hinaus bekräftigt Várhelyi seine gegenüber den EU-Agrarministern im Januar gegebene Zusage, eine Mitteilung der EU-Kommission zum Umgang mit der Pelztierzucht in der EU vorlegen zu wollen. „In wenigen Wochen“ soll es laut dem Kommissar soweit sein.










