Die Agrarpolitik ist ein Teilbereich der allgemeinen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik. Sie ist schwerpunktmäßig auf die Landwirtschaft und den angeschlossenen Wirtschaftsbereichen ausgerichtet. Inzwischen zählt auch die Entwicklung ländlicher Räume dazu. Kernelemente der Agrarpolitik sind die Markt-, Preis- und Einkommenspolitik, die Agrarstrukturpolitik, die Agrarumweltpolitik, die ländliche Entwicklungspolitik, die Agrarsozialpolitik und die landwirtschaftliche Bodenmarktpolitik. In Deutschland wird die Agrarpolitik wesentlich durch die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union bestimmt. Davon ausgenommen sind die Agrarsozialpolitik und die landwirtschaftliche Bodenmarktpolitik.
Der jüngste Anstieg der Energiepreise, insbesondere für Erdgas und Strom, bedroht die Stabilität der Produktion in der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Einige Betriebe müssen bereits über die Produktionseinstellung nachdenken. EU-Branchenverbände schlagen Alarm.
Energie ist derzeit das Handelsgut schlechthin. Ohne sie funktioniert weder Infrastruktur noch Wirtschaft. Seitdem deutlich weniger des stark begehrten fossilen Rohstoffs Erdgas über die russische Pipeline nach Europa kommt, steigen die Preise steil in utopische Höhen.
Die FDP hat ihre Verhandlungsbereitschaft hinsichtlich eines Finanzierungskonzepts zum Umbau der Tierhaltung einschließlich einer Tierwohlprämie zum Ausgleich laufender Kosten bekräftigt.
Die Borchert-Kommission lässt bis auf weiteres ihre Arbeit ruhen. Das Gremium hat zwar auf seiner Sitzung am 8. September 2022 in Berlin das Mandat des Bundeslandwirtschaftsministeriums angenommen, den Umbau der Tierhaltung weiter zu begleiten, doch nur unter der Bedingung einer sicheren...
Grundsätzliche Kritik an der Politik von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir im Bereich Nutztierhaltung hat Niedersachsens Agrar-Staatssekretär Prof. Ludwig Theuvsen geübt.
Die Anpassungsbeihilfe für landwirtschaftliche Betriebe zur Abmilderung insbesondere hoher Energiekosten infolge des Ukraine-Krieges wird in der kommenden Woche (KW37) ausgezahlt. Die Legehennenbetriebe gehen jedoch nach wie vor leer aus.
Bedeutende Hürde für den Export von Geflügel- und Schweinefleisch nach Südkorea ist geschafft: Nach EU- Angaben hat das Agrarministerium in Seoul das europäische Konzept zur Regionalisierung der Ausfuhren in Seuchenfällen akzeptiert.
Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. (ZDG) bittet in einem Schreiben das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die geltenden Vorgaben der EU-Vermarktungsnormen Eier so auszulegen, dass die Nutzung von Solaranlagen in Legehennenausläufen bundesweit möglich...
AgrarpolitikBruderhahnEierFleischGeschlechtsbestimmung im Ei
Das Kükentöten hat seit Jahresbeginn ein Ende – aber nur in Deutschland, nirgendwo anders. Eier mit männlichen Embryonen werden entweder vor dem neunten Bruttag aussortiert oder als sogenannte Bruderhähne der „Legeschwestern“ aufgezogen.
Ein Gesetzentwurf des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur Senkung des Antibiotikaeinsatzes liegt vor. Das Tierarzneimittelgesetz schließt künftig auch Jung- und Legehennen mit ein.
Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir ignoriere bei der Anpassungsbeihilfe die ökonomische Not der Legehennenhalter, so der Landesverband der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft (NGW). Die Eiererzeuger drängen auf sofortige Nachbesserung der Verordnung.
Die Stimmungslage unter den deutschen Landwirten bleibt weiterhin gedrückt. Das zeigen die Ergebnisse des Konjunkturbarometers Agrar für den Juni, die der Deutsche Bauernverband (DBV) am 12. Juli 2022 vorgelegt hat.
Zu lange schon dauert der russische Krieg gegen die Ukraine an. Neben dem zivilen Leid behindern zerstörte Bahnhöfe und Häfen die Ausfuhren von Weizen, Mais und Soja des großen Getreideexporteurs. Damit steigen weltweit die Kosten für Nahrungs- und Futtermittel rasant an. Die Wirtschaft arbeitet...
Der Bundesrat hat am 8. Juli 2022 einer Verwaltungsvorschrift zur Ausweisung besonders Nitrat-belasteter Gebiete zugestimmt – allerdings nur unter der Bedingung einiger fachlicher Änderungen. Setzt die Bundesregierung diese um, kann sie die neuen Regeln in Kraft setzen.
Die Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft e.V. (ZKHL) hat zwei weitere Vorstandsmitglieder. Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung in Berlin am 22. Juni 2022 wurden Dagmar Klingelhöller, Vertreterin des Netzwerk Agrar e.V. und Otto-Friedrich Ripke, Präsident des ZDG in den Vorstand...
Eine Demonstration am Platz der Republik am 23. Juni 2022 in Berlin bildet den Auftakt zur Aktionstour „Eine Frage der Herkunft“ der deutschen Geflügelfleischwirtschaft.
Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat angekündigt, die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung um weitere spezifische Mindestanforderungen für Nutztiere zu ergänzen, etwa für Milchkühe und Mastputen.
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