Die Agrarpolitik ist ein Teilbereich der allgemeinen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik. Sie ist schwerpunktmäßig auf die Landwirtschaft und den angeschlossenen Wirtschaftsbereichen ausgerichtet. Inzwischen zählt auch die Entwicklung ländlicher Räume dazu. Kernelemente der Agrarpolitik sind die Markt-, Preis- und Einkommenspolitik, die Agrarstrukturpolitik, die Agrarumweltpolitik, die ländliche Entwicklungspolitik, die Agrarsozialpolitik und die landwirtschaftliche Bodenmarktpolitik. In Deutschland wird die Agrarpolitik wesentlich durch die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union bestimmt. Davon ausgenommen sind die Agrarsozialpolitik und die landwirtschaftliche Bodenmarktpolitik.
Trotz anhaltender Kritik halten die Grünen an ihren Plänen zum Umbau der Tierhaltung fest. In einem kürzlich verabschiedeten Papier bekräftigen sie die Bedeutung dieses Schrittes für die Sicherung der Landwirtschaft und die Eindämmung des Höfesterbens.
Die bevorstehende Agrarministerkonferenz in Kiel rückt die Tierhaltung ins Rampenlicht. Minister Schwarz betonte den notwendigen Umbau, gleichzeitig wächst nach dem Ende der Borchert-Kommission die Kritik an der politischen Umsetzung.
Die Borchert-Kommission beendet ihre Arbeit für einen Umbau der Nutztierhaltung. Dies hat das vom früheren Bundeslandwirtschaftsminister Jochen Borchert geleitete Kompetenznetzwerk am 22. August 2023 in Berlin bekannt gegeben.
Kantinenbesucher können künftig eindeutiger Angebote in Bioqualität erkennen. Das Bundeskabinett hat heute der Bio-Außer-Haus-Verpflegung-Verordnung (Bio-AHVV) und der Änderung der Öko-Kennzeichnungsverordnung zugestimmt.
Im Dezember 2022 legte das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) Eckpunkte über Mindestanforderungen an das Halten von Mastputen und Junghennen vor. Diese nahm der Landesverband der Bayerischen Geflügelwirtschaft e.V. (LVBGW) zum Anlass, Politiker in die Praxis einzuladen.
Die Herkunftskennzeichnung von Fleisch wird ausgeweitet. Der Bundesrat stimmte der vom Bundeslandwirtschaftsministerium vorgelegten „Zweiten Verordnung zur Änderung der Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung“ zu.
„Ethisch bedenklich“ ist nach Auffassung von Prof. Peter Kunzmann von der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) eine Abwanderung der tierischen Erzeugung ins Ausland.
Eine aktuelle Studie des Thünen-Instituts für Marktanalyse behauptet, dass die gesamtwirtschaftlichen Folgen eines drastischen Abbaus der Tierbestände in Regionen mit intensiver Viehaltung emöglicherweise weniger dramatisch sei als bisher angenommen.
Die jetzt vorliegenden Daten aus den Bundesländern zeigen: Im ersten Jahr der neuen Förderperiode der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) haben die Landwirtinnen und Landwirte Zahlungen in ähnlicher Höhe beantragt wie in den Vorjahren.
Der neue Kabinettsbeschluss der Regierung zur Herkunftskennzeichnung von Fleisch bleibt lückenhaft. Verbraucher werden weiterhin im Dunkeln gelassen, wenn es darum geht, woher das Fleisch stammt, das in Restaurants und Kantinen serviert wird.
Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) veranstaltete einen Fachtag in Bonn, bei dem Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Praxis über Maßnahmen zur Transformation der Tierhaltung diskutierten.
Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) begrüßt den Kabinettsbeschluss zur Einführung einer Herkunftskennzeichnung für unverpacktes Fleisch. Allerdings sei diese nicht umfassend nicht genug.
Das geplante Bundesprogramm zum Umbau der Tierhaltung liegt zur Notifizierung bei der Europäischen Kommission in Brüssel. Das Bundeslandwirtschaftsministerium erhofft sich innerhalb der nächsten drei Monate grünes Licht für die Förderung von Tierwohlställen.
Der Deutsche Bauernverband (DBV) warnt vor drastischen Verschärfungen für die Landwirtschaft im Zuge der Novellierung der Industrieemissionsrichtlinie.
Der Wirtschaftsverband Eier und Geflügel Sachsen-Anhalt kehrte mit seiner Mitgliederversammlung am 4. Mai zurück in seinen ursprünglichen Turnus. Infolge der Corona-Krise fiel der Termin zuletzt zweimal in den Oktober. Was sich gegenüber den Vorjahren nicht änderte, war der abermals düstere...
Die Diskussion um eine Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nimmt Fahrt auf. In einem Impulspapier sprechen sich die Direktoren des Berliner Think Tanks Agora Agrar für eine ambitionierte GAP-Reform ab 2028 aus.
Die Umweltministerinnen und -minister der Länder haben sich auf ihrer Konferenz (UMK) mit immissionsschutzrechtlichen Regelungen bei der Tierhaltung beschäftigt und eine bundesweit einheitliche Auslegung der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) vereinbart.
Auf der Sonder-AMK haben sich die Agrarminister zum Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland bekannt und unterstützen mit ihren Beschlüssen die von der Regierungskoalition vorgeschlagenen Haltungskriterien der Tierhaltungskennzeichnung. Gemeinsames Ziel sei ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept mit...
Bedienhilfen Barrierefreiheit
Schriftgröße
Normal
Kontrast
Menü sichtbar
Über den ersten Skip-Link der Seite „Barrierefreiheits-Einstellungen“ können Sie das Menü jederzeit wieder einblenden.