Die Agrarpolitik ist ein Teilbereich der allgemeinen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik. Sie ist schwerpunktmäßig auf die Landwirtschaft und den angeschlossenen Wirtschaftsbereichen ausgerichtet. Inzwischen zählt auch die Entwicklung ländlicher Räume dazu. Kernelemente der Agrarpolitik sind die Markt-, Preis- und Einkommenspolitik, die Agrarstrukturpolitik, die Agrarumweltpolitik, die ländliche Entwicklungspolitik, die Agrarsozialpolitik und die landwirtschaftliche Bodenmarktpolitik. In Deutschland wird die Agrarpolitik wesentlich durch die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union bestimmt. Davon ausgenommen sind die Agrarsozialpolitik und die landwirtschaftliche Bodenmarktpolitik.
Die Diskussion um eine Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nimmt Fahrt auf. In einem Impulspapier sprechen sich die Direktoren des Berliner Think Tanks Agora Agrar für eine ambitionierte GAP-Reform ab 2028 aus.
Derzeit herrscht in Deutschland inflationsbedingt Kaufzurückhaltung und auch der Fleischverbrauch sinkt. Trotzdem ist der Selbstversorgungsgrad bei Hähnchenfleisch mittlerweile auf 97 % gesunken. Dazu kommt die Importware aus der Ukraine, die den deutschen Hähnchenmarkt zusätzlich belastet.
Die Umweltministerinnen und -minister der Länder haben sich auf ihrer Konferenz (UMK) mit immissionsschutzrechtlichen Regelungen bei der Tierhaltung beschäftigt und eine bundesweit einheitliche Auslegung der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) vereinbart.
Auf der Sonder-AMK haben sich die Agrarminister zum Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland bekannt und unterstützen mit ihren Beschlüssen die von der Regierungskoalition vorgeschlagenen Haltungskriterien der Tierhaltungskennzeichnung. Gemeinsames Ziel sei ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept mit...
Der Präsident des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft, Friedrich-Otto Ripke, warnt vor den Gefahren des Mercosur-Handelsabkommens für die deutsche Geflügelwirtschaft und Verbraucher.
Die Ressortchefs der Bundesländer und des Bundes kommen am 5. Mai 2023 zu einer Sonder-Agrarministerkonferenz zusammen. Auf der Tagesordnung steht der Umbau der Tierhaltung, ein wichtiger Baustein davon ist die BauGB-Novelle, auch die TA Luft soll in den Fokus genommen werden.
Die Niederlande planen den Abbau von Tierbeständen in der Landwirtschaft zur Reduzierung des Stickstoffaustrags in Naturschutzgebieten. Die Europäische Kommission genehmigte Beihilfenpakete in Höhe von 1,47 Mrd Euro zur sozialen Abfederung und Kompensation betroffener Landwirte.
Für die mit der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) neu strukturierte Agrarreserve zeichnet sich bereits im ersten Jahr der Reform eine rege Nachfrage ab. Auch finanzielle Verluste aufgrund der Geflügelpest spielen eine Rolle.
Im Streit um die Putenhaltung in Deutschland gibt es weiterhin keine Einigung. Die vorgeschlagenen Änderungen des Bundesministers sorgen für Unmut in der Geflügelbranche und könnten das Aus für die heimische Putenfleischerzeugung bedeuten.
In einer neuen Anzeigenkampagne fordert der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) einheitliche EU-Standards für die Putenhaltung und lehnt deutsche Alleingänge ab.
In Niedersachsen tagte der Fachbeirat zur Förderung des ökologischen Landbaus. Die Teilnehmenden diskutierten darüber, wie der Öko-Anteil in Niedersachsen bis 2030 auf 15 Prozent verdreifacht werden kann.
Die Ampelkoalition hat sich beim Umbau der Tierhaltung in Teilen geeinigt. Die Verständigung umfasst die Tierhaltungskennzeichnung, das Baurecht und das Immissionsschutzrecht. Noch nicht geklärt ist demnach die Finanzierungsfrage.
Auch im Jahr 2023 können Tierhalter wieder eine Förderung aus dem Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) beantragen. Geflügelhalter müssen sich jedoch auf eine deutliche Verschärfung der Flächenbindung einstellen.
Die Putenhalter fürchten um ihre Existenz, seit die Vorschläge von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir auf dem Tisch liegen. Er halte das Eckpunktepapier für „keine gute Idee“, meinte der FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Dürr dazu. Dürr war Ende März zu Gast auf dem Moorgut Kartzfehn.
Das politische Ringen um den Umbau der Tierhaltung geht weiter. Bei ihrem Treffen in Büsum konnte sich die Agrarministerkonferenz (AMK) nicht auf einen inhaltlichen Beschluss einigen.
Nur ein Teil der Länderagrarminister forderte auf der Agrarministerkonferenz (AMK) in Büsum die Ablehung des umstrittenen Eckpunktepapiers des Bundesagrarministerium zur Mastputenhaltung. Die grünen Agrarminister schlossen sich der Forderung nicht an.
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