EU-Tierschutzrecht EU treibt Käfigausstieg voran
Deutschland ist bei der Käfighaltung bereits weiter als viele EU-Staaten. Ein neuer EU-Rahmen könnte dennoch Wettbewerb und Investitionen neu ordnen.
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Deutschland ist bei der Käfighaltung bereits weiter als viele EU-Staaten. Ein neuer EU-Rahmen könnte dennoch Wettbewerb und Investitionen neu ordnen.
Ein Förderprogramm außerhalb der GAK sei angesichts der angespannten Haushaltslage des Bundes derzeit „weder möglich noch vorgesehen“. Nachkommen will der Minister der Forderung des Ausschusses, ihm vorab die Möglichkeit einzuräumen, zu PLANAK-Beschlüssen Stellung zu nehmen.
Die Länderagrarminister erhöhen den Druck auf den Bund. Ohne umsetzbare Regelungen droht dem Tierhaltungskennzeichnungsgesetz das Aus.
Der auch für Tierschutz zuständige EU-Gesundheitskommissar Várhelyi will nun doch noch in diesem Jahr Gesetzesvorschläge vorlegen, die auf die Abschaffung der Käfighaltung bei Nutztieren zielen. Zumindest hat der Ungar dies bei einer Anhörung vor dem AGRI im EU-Parlament angekündigt. Zudem will er...
Die Agrarpolitiker im Europaparlament wollen die Tierhaltung in der EU gestärkt sehen. In einem Entschließungsentwurf drängt der Landwirtschaftsausschuss unter anderem auf ein in realen Preisen stabiles GAP-Budget, um die finanzielle Unterstützung für den Sektor auf dem aktuellen Niveau zu halten....
Der Deutsche Tierschutzbund fordert, die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung um einen Abschnitt „Puten“ zu ergänzen. Verbandspräsident Schröder begründet das unter anderem mit der jüngsten Stellungnahme der EFSA. Die Putenwirtschaft pocht hingegen auf eine europäische Regelung. Der...
Das Verhalten von Legehennen kann Hinweise darauf geben, wie stark Tiere von Milben betroffen sind. Eine Studie aus den USA zeigt Unterschiede im Fress-, Such- und Pflegeverhalten zwischen stark und schwach befallenen Hennen.
Der anhaltende Anstieg der Nachfrage befeuert den Optimismus unter den französischen Legehennenhaltern. Laut der Interprofession für Eier hat die Branche nun noch ehrgeizigere Wachstumsziele ausgegeben. Demnach sollen bis 2035 insgesamt 575 neue Legehennenställe in Betrieb genommen werden. Beim...
Unilever verabschiedet sich von seinen weltweiten Selbstverpflichtungen zu käfigfreier Eierbeschaffung und höheren Masthuhn-Standards. Als Begründung nennt der Konzern anhaltende Lieferkettenprobleme, insbesondere in Schwellenländern.
Der Umsatz mit Biolebensmitteln steigt 2025 deutlich. Gleichzeitig stellt das Bundeslandwirtschaftsministerium den Ökosektor auf Einsparungen ein.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat eine umfassende Bewertung zum Tierwohl von Mast- und Zuchtputen vorgelegt. Die Wissenschaftler benennen zentrale Risikofaktoren in Haltung, Management und Zucht und formulieren konkrete Empfehlungen.
Auslauf wird in der Geflügelhaltung häufig als zentrales Merkmal tiergerechter Haltung bewertet. Eine aktuelle wissenschaftliche Auswertung aus den USA zeigt jedoch, dass der Zugang ins Freie allein kein verlässlicher Indikator für gutes Tierwohl ist.
Grünen-Agrarsprecherin Ophelia Nick bezeichnet das BUT als Erfolg. Das Antragsvolumen in der investiven Förderung entspricht den bereitgestellten Haushaltsmitteln. Die Abgeordnete fordert von Minister Alois Rainer, das Förderprogramm nicht einzustellen. Politik müsse verlässlich sein.
Die Koalition hat zehn Monate länger Zeit, das Tierhaltungskennzeichnungsgesetz zu überarbeiten. Der Bundestag hat einem weiteren Aufschub zugestimmt. Union und SPD wollen das Gesetz praxistauglich machen und den Anwendungsbereich ausdehnen.
Die Käfighaltung von Legehennen im Vereinigten Königreich könnte schon 2032 enden. Bereits ab 2027 soll der Bau oder die erstmalige Inbetriebnahme von Ställen mit ausgestalteten Käfigen verboten werden, auch für Betriebe mit 350 oder weniger Tieren.
Das britische Landwirtschaftsministerium hat eine Tierwohlstrategie vorgelegt. Diese enthält auch für die Nutztierhaltung grundlegende Veränderungen. Legehennen sollen künftig nicht mehr in ausgestalteten Käfigen gehalten, das Töten von Eintagsküken verboten werden. In der Sauenhaltung will das...
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat die erneute Verschiebung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes verteidigt. Ausschlaggebend seien das europarechtlich komplizierte Downgrading und die Einbeziehung ausländischer Ware. Kritik am BMLEH äußerten die Grünen: Das Ministerium habe es...
In der hiesigen Agrarwirtschaft wird die erneute Verschiebung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes begrüßt. Die „Verbändeallianz“ aus DBV, DRV und VDF plädiert dafür, sich bei den inhaltlichen Änderungen an dem von der Allianz ausgearbeiteten Konzept zu orientieren. Thomas Dosch von der Premium...
Thomas Dosch von der Premium Food Group hat sich für eine Verschiebung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes ausgesprochen. Es brauche nun ein Gesamtpaket: Downgrading müsse ermöglicht und ausländische Ware von der Kennzeichnung erfasst werden. Hätte das BMLEH rechtzeitig einen entsprechenden...
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