Supermarkt-Check Anteil von Fleisch aus Haltungsform 1 und 2 rückläufig
Deutschlands große Lebensmittelhändler reduzieren weiter den Anteil von Fleisch aus der Haltungsform 1 und 2. Das zeigt der neue „Supermarkt-Check“ von Greenpeace.
Geben Sie einen Suchbegriff ein
oder nutzen Sie einen Webcode aus dem Magazin.
Deutschlands große Lebensmittelhändler reduzieren weiter den Anteil von Fleisch aus der Haltungsform 1 und 2. Das zeigt der neue „Supermarkt-Check“ von Greenpeace.
Estland könnte die Haltung von Legehennen in ausgestalteten Käfigen ab 2035 verbieten. Ein entsprechender Entwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes soll im September beraten werden.
Der Verband der Fleischwirtschaft fordert eine deutschlandweit einheitliche Lösung zur Umsetzung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes.
Seit Juni 2023 produziert die ab ovo bio GmbH sowohl Küken für den Bio-Legehennenmarkt als auch für die Biomast. Ein Abnehmer ist der erst 21-jährige Landwirt Jonas Vajen, der sich gerade im Aufbau eines Bio-Hähnchenmastbetriebs befindet.
Seit dem 1. Juli 2024 ist die Haltungsform-Kennzeichnung fünfstufig. Hinzugekommen ist die Haltungsform „Bio“.
Das Tierhaltungskennzeichengesetz sorgt bei der Mehrheit der Bundesländer für große Unzufriedenheit. Übermäßige Bürokratie und zu knappe Meldefristen für Tierhalter stehen in der Kritik.
Im Jahr 2023 wurden in Deutschland rund 13,1 Milliarden Eier in Betrieben mit mindestens 3.000 Hennenhaltungsplätzen erzeugt. Die Bodenhaltung bleibt die dominierende Haltungsform hierzulande.
In einem wissenschaftlichen Experiment hat die Universität Bonn das Einkaufsverhalten in einem virtuellen Supermarkt untersucht. Zusätzliche Hinweise auf die Stufen der Haltungsform zeigten keinen Einfluss auf das Kaufverhalten für Fleisch mit mehr Tierwohl.
Noch wird ein überwiegender Anteil der Legehennen in den USA in Käfigen gehalten. Doch nachdem Kalifornien als erster US-Bundesstaat 2018 diese Haltungsform verboten hatte, ziehen immer mehr Staaten nach.
Lidl hat ehrgeizige Ziele für höhere Haltungsstufen in seinem Frischfleischsortiment angekündigt. Zudem führt Lidl ein eigenes Tierwohllabel ein.
Gemeinsam mit dem Österreichischen Bauernbund haben die Geflügelwirtschaft (GWÖ) und der ARGE Pute (APÖ) einen Drei-Punkte-Plan mit Maßnahmen vorgelegt, die eine „importierte Tierqual bei Putenfleisch“ verhindern und die heimischen Erzeuger stärken sollen.
Aldi Süd will bis 2030 sein gesamtes Frischfleisch- und Trinkmilchsortiment sowie die gekühlten Fleisch- und Wurstwaren auf die Haltungsformen 3 und 4 umstellen.
Das Verbot der Käfighaltung für Legehennen, die Rot-Weiß-Verschiebung am Fleischmarkt und die deutsche Wiedervereinigung – wir sprachen mit Prof. em. Hans Wilhelm Windhorst über diese und weitere prägende Ereignisse aus 75 Jahren Geflügelwirtschaft. Kaum jemand kennt die Branche so gut, wie der...
Bisher stand die Hähnchenaufzucht beim Privathof-Konzept im Mittelpunkt. Nun wird es mit der Putenmast auf Haltungsstufe 3 erweitert.
Gesetzliche Vorgaben für die Haltung von Junghähnen liegen bisher nur für die ökologische Aufzucht und für das Land Niedersachsen vor. KAT e. V. hat für zertifizierte Betriebe eigene Vorgaben erstellt. Nun hat der DLG-Ausschuss Geflügel das Merkblatt 494 zur Junghahnenaufzucht und -mast...
Das Projekt „NaTiMon“ wurde von einem Zusammenschluss aus zehn Forschungseinrichtungen durchgeführt. Nun gibt es wertvolle Erkenntnisse, welche Indikatoren für ein nationales Tierwohl-Monitoring sinnvoll wären. Ob sie dafür aber zur Anwendung kommen, entscheidet allein die Politik.
Die Initiative Tierwohl (ITW) konnte einen prominenten Teilnehmer gewinnen. Der Fast-Food-Riese McDonald’s beteiligt sich an der Haltungsform-Kennzeichnung. Daneben gibt es Weiterentwicklungen beim Siegel „Haltungsform“.
Die Initiative Tierwohl (ITW) kündigte im Rahmen der Grünen Woche 2024 die Teilnahme von McDonald’s Deutschland an der Initiative Tierwohl und der Haltungsform-Kennzeichnung an. Daneben gibt es Weiterentwicklungen beim Siegel „Haltungsform“.
Die Zeiten sind turbulent. Statt Planungssicherheit erleben wir einen agrarpolitischen Zickzackkurs. Sehr gern packen wir bei den großen gesellschaftlichen Themen an – Klimaschutz, Tierwohl, Nachhaltigkeit. Dafür müssen wir aber endlich „alten“ Ballast abwerfen dürfen und tragbare Lösungen für...
Schriftgröße
Kontrast
Menü sichtbar
Einstellungen
Als Abonnent:in von DGS Magazin erhalten Sie pro Kalenderjahr 100 Euro Rabatt auf Ihr Stellenangebot im Grünen Stellenmarkt.
mehr erfahrenNoch kein Abo? Jetzt abonnieren und Rabatt für 2026 sichern.
zum DGS Magazin-Abo