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Elterntierhaltung

Sauberkeit, Routine und Auge für die Tiere

Ursula Boldt führt ein strenges Regime in der Elterntierhaltung der Agp Lübesse. Alles wird hier dem Wohl der Tiere und der Bruteiqualität untergeordnet. Im Februar steht die Anlage leer und die DGS darf mit ihr die Ställe betreten.
Veröffentlicht am
Ankunft der Junghennen. Sie verlassen größtenteils selbst die Transportkäfige.
Ankunft der Junghennen. Sie verlassen größtenteils selbst die Transportkäfige.Privat
In der Elterntierhaltung der Agrarproduktion (Agp) Lübesse wurden schon zu DDR-Zeiten Konsumeier erzeugt. Heute werden in den etwa 60 Jahre alten, sanierten Ställen Bruteier mit 51.200 Elterntieren (inklusive Hahnenanteil von 9 %) für die Firma Rothkötter erzeugt. Und das ziemlich erfolgreich: „Obwohl die Ställe so alt sind, erzielen wir hier gute Erträge bei hervorragender Tiergesundheit“, unterstreicht Anlagenleiterin Ursula Boldt. Ein Grund dafür ist sicherlich das ausgefeilte Biosicherheitskonzept, dessen Einhaltung die Chefin streng überwacht. Die Anlage wurde 1993 von der Agp Lübesse gepachtet und 1999 käuflich erworben. Die Hallen sind fast alle baugleich. Von 2017 bis 2020 wurden die Ställe saniert, es wurden Fußböden eingezogen,...
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