Die Agrarpolitik ist ein Teilbereich der allgemeinen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik. Sie ist schwerpunktmäßig auf die Landwirtschaft und den angeschlossenen Wirtschaftsbereichen ausgerichtet. Inzwischen zählt auch die Entwicklung ländlicher Räume dazu. Kernelemente der Agrarpolitik sind die Markt-, Preis- und Einkommenspolitik, die Agrarstrukturpolitik, die Agrarumweltpolitik, die ländliche Entwicklungspolitik, die Agrarsozialpolitik und die landwirtschaftliche Bodenmarktpolitik. In Deutschland wird die Agrarpolitik wesentlich durch die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union bestimmt. Davon ausgenommen sind die Agrarsozialpolitik und die landwirtschaftliche Bodenmarktpolitik.
Spanien will sich besser gegen eine Nutzung von Tierseuchen wie ASP und Geflügelpest als Biowaffe wappnen. Dazu hat die Regierung das Thema in ihre Nationale Strategie gegen Massenvernichtungswaffen aufgenommen, die jetzt erstmals erarbeitet wurde.
AgrarpolitikBrütereiEiererzeugungForschungGeschlechtsbestimmung im Ei
Dank künstlicher Intelligenz (KI) zeichnen sich bei der In Ovo-Geschlechtsbestimmung Lösungen ab, die deutlich früher als bisher im Brutverlauf ansetzen könnten – teilweise bereits ab dem dritten Bruttag. Einen Überblick über den aktuellen Stand der Entwicklungen gab Prof. Rudolf Preisinger von...
Aufgrund der großen Nachfrage hat die Landwirtschaftliche Rentenbank eine neue Förderrunde für die Bezuschussung von betrieblichen Klimabilanzen eröffnet. Laut Angabe des Kreditinstituts wurden in der ersten Förderrunde über 800 Anträge bewilligt.
Das Mercosur-Handelsabkommen hat für den Vorsitzenden des Handelsausschusses im Europaparlament, Bernd Lange, auch den Reformbedarf der EU-Agrarpolitik offen gelegt. Wegen der Sojaimporte aus Mercosur-Ländern fordert er von den Landwirten mehr Ehrlichkeit in der Debatte.
Argentinien darf ab dem 1. März 2026 wieder Geflügelfleisch in die Europäische Union liefern. Der Handelsstopp infolge des inzwischen beendeten Geflügelpest-Ausbruchs im August 2025 wird aufgehoben.
Der Deutsche Bauernverband steht den Plänen der EU-Kommission für die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2027 weiterhin kritisch gegenüber. Für den Ökolandbau ergäben sich durch den Wegfall der bisherigen Zweiten Säule große Unsicherheiten, warnte der Verband. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft...
Eurolysine fordert höhere Schutzzölle gegen chinesisches Lysin. Die bisherigen Anti-Dumpingzölle der EU würden keinen Effekt erzielen, argumentiert der französische Futtermittelzusatzstoffhersteller. Andernfalls drohe eine steigende Abhängigkeit Europas von chinesischen Aminosäureimporten. Derweil...
Der EVP-Abgeordnete Siegfried Muresan hat darauf hingewiesen, dass auf europapolititscher Ebene in den vergangenen Monaten viel für die Landwirte getan wurde. Deshalb trifft der anhaltende Unmut auf sein Unverständnis.
Die nationalen Regelungen zur Meldung von Tierseuchen werden künftig in einem Regelwerk, konkret der Tierseuchenmeldeverordung, zusammengefasst und an das neue EU-Tiergesundheitsrecht angepasst. Dazu hat der Bundesrat zugestimmt.
Die EU-Länder werden weiterhin über den richtigen Kurs zum Schutz des heimischen Agrarsektors beim Abschluss von Freihandelsabkommen diskutieren. Wie sich beim jüngsten Agrarrat gezeigt hat, bestehen in der Sache nach wie vor unterschiedliche Positionen.
Die EU-Kommission gibt sich beim Thema Tierschutz zugeknöpft. Forderungen Sloweniens nach einer Novelle der Tierwohlbestimmungen weicht der zuständige Gesundheitskommissar Várhelyi aus. Auch Deutschland will noch in diesem Jahr einen konkreten Gesetzesvorschlag sehen.
Grünen-Agrarsprecherin Ophelia Nick bezeichnet das BUT als Erfolg. Das Antragsvolumen in der investiven Förderung entspricht den bereitgestellten Haushaltsmitteln. Die Abgeordnete fordert von Minister Alois Rainer, das Förderprogramm nicht einzustellen. Politik müsse verlässlich sein.
Die Motive von Landwirten in Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden, ihren Protest im Winter 2024/25 auf die Straßen zu tragen, unterscheiden sich deutlich. Das ist das Ergebnis einer Studie eines internationalen Forscherteams unter Federführung der Universität Göttingen.
Die Ergebnisse der Borchert-Kommission sind unverändert eine gute Grundlage für die politische Gestaltung, wie die Direktoren der Berliner Denkfabrik Agora Agrar, Prof. Harald Grethe und Dr. Christine Chemnitz, im Interview mit AGRA Europe betonen.
Nach Drohungen von US-Präsident Trump stehen die EU und die USA erneut vor einem Zollstreit. Der Europäische Verband der Futtermittelhersteller (FEFAC) fürchtet, dass derzeit ausgesetzte Gegenzölle, unter anderem auf US-Mais und Soja, in Kraft treten könnte.
Die Koalition hat zehn Monate länger Zeit, das Tierhaltungskennzeichnungsgesetz zu überarbeiten. Der Bundestag hat einem weiteren Aufschub zugestimmt. Union und SPD wollen das Gesetz praxistauglich machen und den Anwendungsbereich ausdehnen.
Die Union will Planungssicherheit für Tierhalter. Das hat der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, beim „Agrarpolitischen Jahresauftakt“ des DBV deutlich gemacht. Die Grünen kritisieren das Ende des Bundesprogramms Tierhaltung. Die SPD macht beim Staatsziel...
Das Agribusiness in Deutschland hat zwar 2025 den Gesamtumsatz steigern können, doch die Aussichten für das neue Jahr sind trüb. Dies zeigt das Konjunkturbarometer Agribusiness 2026. Die Autoren sehen die Branche vor einem „Balanceakt zwischen Anpassung an Klimarisiken und der Bewältigung globaler...
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