Die Agrarpolitik ist ein Teilbereich der allgemeinen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik. Sie ist schwerpunktmäßig auf die Landwirtschaft und den angeschlossenen Wirtschaftsbereichen ausgerichtet. Inzwischen zählt auch die Entwicklung ländlicher Räume dazu. Kernelemente der Agrarpolitik sind die Markt-, Preis- und Einkommenspolitik, die Agrarstrukturpolitik, die Agrarumweltpolitik, die ländliche Entwicklungspolitik, die Agrarsozialpolitik und die landwirtschaftliche Bodenmarktpolitik. In Deutschland wird die Agrarpolitik wesentlich durch die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union bestimmt. Davon ausgenommen sind die Agrarsozialpolitik und die landwirtschaftliche Bodenmarktpolitik.
Ein Förderprogramm außerhalb der GAK sei angesichts der angespannten Haushaltslage des Bundes derzeit „weder möglich noch vorgesehen“. Nachkommen will der Minister der Forderung des Ausschusses, ihm vorab die Möglichkeit einzuräumen, zu PLANAK-Beschlüssen Stellung zu nehmen.
Der auch für Tierschutz zuständige EU-Gesundheitskommissar Várhelyi will nun doch noch in diesem Jahr Gesetzesvorschläge vorlegen, die auf die Abschaffung der Käfighaltung bei Nutztieren zielen. Zumindest hat der Ungar dies bei einer Anhörung vor dem AGRI im EU-Parlament angekündigt. Zudem will er...
Die Agrarpolitiker im Europaparlament wollen die Tierhaltung in der EU gestärkt sehen. In einem Entschließungsentwurf drängt der Landwirtschaftsausschuss unter anderem auf ein in realen Preisen stabiles GAP-Budget, um die finanzielle Unterstützung für den Sektor auf dem aktuellen Niveau zu halten....
Die EU-Kommission will im Juni oder Juli ihre Nutztierhaltungsstrategie präsentieren. Bis zum 10. April haben interessierte Kreise nun die Möglichkeit, im Vorfeld noch ihre Meinung kund zutun.
Neue Emissions- und Projektionsdaten des Umweltbundesamtes zeigen, dass der Sektor Landwirtschaft die gesetzliche Höchstmenge an Treibhausgas-(THG)-Emissionen 2025 unterschritten hat. Allerdings blieben die THG-Emissionen gegenüber dem Vorjahr annähernd gleich.
Auch der DBV fordert, die nationale CO 2 -Bepreisung auszusetzen, um die Landwirte zu entlasten. Bauernpräsident Rukwied verweist auf die Kombination aus hohen Energie- und niedrigen Erzeugerpreisen. DRV-Geschäftsführer Spinne bezeichnet Steuern und Abgaben als richtigen Hebel für...
Mit Brasilien hat das größte Mercosur-Land dem Handelsabkommen mit der Europäischen Union zugestimmt. Für die europäische Geflügelwirtschaft stellt sich damit erneut die Frage, welche Auswirkungen zusätzliche Importkontingente haben könnten.
Wie denken Verbraucher heute über Lebensmittel, Gesundheit und Preis? Eine im Bundestag diskutierte Studie zeigt ein Spannungsfeld, das auch für die Geflügelwirtschaft relevant ist.
Die europäische Junglandwirteorganisation CEJA fordert ein umfassendes Förderpaket für Betriebsgründer. Auch der neue GAP-Berichterstatter Norbert Lins sieht Nachbesserungsbedarf und will sich für ein verbindliches Mindestbudget einsetzen.
Im Haushaltsjahr 2026 stehen für Ländliche Entwicklung, Ökolandbau und Biodiversität möglicherweise nur 510 Mio. Euro statt 660 Mio. Euro wie bislang vorgesehen zur Verfügung. Einen entsprechenden Beschlussvorschlag hat der Minister dem PLANAK vorgelegt. Aus den Reihen der Opposition und der...
Beim Fleischgipfel im BMLEH und im Zuge der Chinareise von Bundeskanzler Friedrich Merz sieht der ZDG wichtige Signale für die Branche. Gefordert werden nun verlässliche Rahmenbedingungen sowie Fortschritte bei Investitionen und Regionalisierung.
Deutschland und China wollen die Grundlage für eine Wiederaufnahme des Schweinefleischexports schaffen. Zugleich öffnet ein neues Protokoll erstmals den chinesischen Markt für bestimmte Geflügelprodukte aus Deutschland.
Die Pläne der Regierungskoalition im Bund, neuen und umgebauten Tierwohlställen mindestens 20 Jahre Investitionssicherheit zu gewähren, stoßen auf ein geteiltes Echo. Während der im Koalitionsvertrag angekündigte Bestandsschutz in der Wirtschaft Hoffnungen auf Investitionssicherheit geweckt hat,...
Spanien will sich besser gegen eine Nutzung von Tierseuchen wie ASP und Geflügelpest als Biowaffe wappnen. Dazu hat die Regierung das Thema in ihre Nationale Strategie gegen Massenvernichtungswaffen aufgenommen, die jetzt erstmals erarbeitet wurde.
Aufgrund der großen Nachfrage hat die Landwirtschaftliche Rentenbank eine neue Förderrunde für die Bezuschussung von betrieblichen Klimabilanzen eröffnet. Laut Angabe des Kreditinstituts wurden in der ersten Förderrunde über 800 Anträge bewilligt.
Das Mercosur-Handelsabkommen hat für den Vorsitzenden des Handelsausschusses im Europaparlament, Bernd Lange, auch den Reformbedarf der EU-Agrarpolitik offen gelegt. Wegen der Sojaimporte aus Mercosur-Ländern fordert er von den Landwirten mehr Ehrlichkeit in der Debatte.
Argentinien darf ab dem 1. März 2026 wieder Geflügelfleisch in die Europäische Union liefern. Der Handelsstopp infolge des inzwischen beendeten Geflügelpest-Ausbruchs im August 2025 wird aufgehoben.
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