Die Agrarpolitik ist ein Teilbereich der allgemeinen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik. Sie ist schwerpunktmäßig auf die Landwirtschaft und den angeschlossenen Wirtschaftsbereichen ausgerichtet. Inzwischen zählt auch die Entwicklung ländlicher Räume dazu. Kernelemente der Agrarpolitik sind die Markt-, Preis- und Einkommenspolitik, die Agrarstrukturpolitik, die Agrarumweltpolitik, die ländliche Entwicklungspolitik, die Agrarsozialpolitik und die landwirtschaftliche Bodenmarktpolitik. In Deutschland wird die Agrarpolitik wesentlich durch die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union bestimmt. Davon ausgenommen sind die Agrarsozialpolitik und die landwirtschaftliche Bodenmarktpolitik.
Die Herkunftskennzeichnung von Fleisch wird ausgeweitet. Der Bundesrat stimmte der vom Bundeslandwirtschaftsministerium vorgelegten „Zweiten Verordnung zur Änderung der Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung“ zu.
„Ethisch bedenklich“ ist nach Auffassung von Prof. Peter Kunzmann von der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) eine Abwanderung der tierischen Erzeugung ins Ausland.
Eine aktuelle Studie des Thünen-Instituts für Marktanalyse behauptet, dass die gesamtwirtschaftlichen Folgen eines drastischen Abbaus der Tierbestände in Regionen mit intensiver Viehaltung emöglicherweise weniger dramatisch sei als bisher angenommen.
Die jetzt vorliegenden Daten aus den Bundesländern zeigen: Im ersten Jahr der neuen Förderperiode der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) haben die Landwirtinnen und Landwirte Zahlungen in ähnlicher Höhe beantragt wie in den Vorjahren.
Der neue Kabinettsbeschluss der Regierung zur Herkunftskennzeichnung von Fleisch bleibt lückenhaft. Verbraucher werden weiterhin im Dunkeln gelassen, wenn es darum geht, woher das Fleisch stammt, das in Restaurants und Kantinen serviert wird.
Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) veranstaltete einen Fachtag in Bonn, bei dem Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Praxis über Maßnahmen zur Transformation der Tierhaltung diskutierten.
Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) begrüßt den Kabinettsbeschluss zur Einführung einer Herkunftskennzeichnung für unverpacktes Fleisch. Allerdings sei diese nicht umfassend nicht genug.
Das geplante Bundesprogramm zum Umbau der Tierhaltung liegt zur Notifizierung bei der Europäischen Kommission in Brüssel. Das Bundeslandwirtschaftsministerium erhofft sich innerhalb der nächsten drei Monate grünes Licht für die Förderung von Tierwohlställen.
Der Deutsche Bauernverband (DBV) warnt vor drastischen Verschärfungen für die Landwirtschaft im Zuge der Novellierung der Industrieemissionsrichtlinie.
Der Wirtschaftsverband Eier und Geflügel Sachsen-Anhalt kehrte mit seiner Mitgliederversammlung am 4. Mai zurück in seinen ursprünglichen Turnus. Infolge der Corona-Krise fiel der Termin zuletzt zweimal in den Oktober. Was sich gegenüber den Vorjahren nicht änderte, war der abermals düstere...
Die Diskussion um eine Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nimmt Fahrt auf. In einem Impulspapier sprechen sich die Direktoren des Berliner Think Tanks Agora Agrar für eine ambitionierte GAP-Reform ab 2028 aus.
Derzeit herrscht in Deutschland inflationsbedingt Kaufzurückhaltung und auch der Fleischverbrauch sinkt. Trotzdem ist der Selbstversorgungsgrad bei Hähnchenfleisch mittlerweile auf 97 % gesunken. Dazu kommt die Importware aus der Ukraine, die den deutschen Hähnchenmarkt zusätzlich belastet.
Die Umweltministerinnen und -minister der Länder haben sich auf ihrer Konferenz (UMK) mit immissionsschutzrechtlichen Regelungen bei der Tierhaltung beschäftigt und eine bundesweit einheitliche Auslegung der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) vereinbart.
Auf der Sonder-AMK haben sich die Agrarminister zum Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland bekannt und unterstützen mit ihren Beschlüssen die von der Regierungskoalition vorgeschlagenen Haltungskriterien der Tierhaltungskennzeichnung. Gemeinsames Ziel sei ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept mit...
Der Präsident des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft, Friedrich-Otto Ripke, warnt vor den Gefahren des Mercosur-Handelsabkommens für die deutsche Geflügelwirtschaft und Verbraucher.
Die Niederlande planen den Abbau von Tierbeständen in der Landwirtschaft zur Reduzierung des Stickstoffaustrags in Naturschutzgebieten. Die Europäische Kommission genehmigte Beihilfenpakete in Höhe von 1,47 Mrd Euro zur sozialen Abfederung und Kompensation betroffener Landwirte.
Für die mit der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) neu strukturierte Agrarreserve zeichnet sich bereits im ersten Jahr der Reform eine rege Nachfrage ab. Auch finanzielle Verluste aufgrund der Geflügelpest spielen eine Rolle.
Im Streit um die Putenhaltung in Deutschland gibt es weiterhin keine Einigung. Die vorgeschlagenen Änderungen des Bundesministers sorgen für Unmut in der Geflügelbranche und könnten das Aus für die heimische Putenfleischerzeugung bedeuten.
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