Die Gänse (Anserinae) sind in der biologischen Systematik der Vögel eine Unterfamilie der Entenvögel. In Mitteleuropa ist vor allem die Graugans (Anser anser) heimisch, aus der sich durch Domestizierung die Hausgänse entwickelt haben. Aus anatomischer Sicht ist die Gans geeignet für die Weidehaltung. Der Weideschnabel, das Fehlen des Kropfes sowie der starke Muskelmagen und die großen Blinddärme erlauben eine rohfaserreiche Grundfutterverwertung. Die Gans ist in Deutschland derzeit nur ein Saisonprodukt für die Festtage im Herbst und Winter. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei 300 bis 400 g. Der Selbstversorgungsgrad beträgt lediglich 18 %.
Ein Antrag zur Änderung des Tierseuchengesundheitsgesetzes, die Entschädigung von Geflügel im Seuchenfall zu verbessern, wurde in der Sitzung des Bundestagsernährungsausschusses vom 6. Juli 2022 mit den Stimmen der Ampelkoalition abgelehnt.
Das Risiko für den Ausbruch der hochpathogenen Vogelgrippe in kommerziellen Geflügelbetrieben hat sich in Frankreich zuletzt deutlich verbessert. Wie das französische Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung am 10. Mai 2022 mitteilte, konnte die Aufstallpflicht für einen großen Teil des Landes...
Kann die "Kleine Wasserlinse" großes Potenzial für die Landwirtschaft haben? Ein Forschungsprojekt untersucht, ob die Produktion von Wasserlinsen die Problematik der Verwertung von Schlabberwasser lösen und gleichzeitig ein lokal produziertes Futter für die Gänsezucht darstellen kann.
Im Kreis Steinburg ist am 25. März 2022 die Geflügelpest in einer Geflügelhaltung mit rund 3.200 Gänsen festgestellt worden. Nachdem das Landeslabor Schleswig-Holstein bei vom zuständigen Veterinäramt entnommenen Proben des Gänsebestands das aviäre Influenzavirus des Subtyps H5 nachgewiesen hatte,...
Im Kreis Dithmarschen ist die Geflügelpest in einer Geflügelhaltung mit rund 1.800 Gänsen festgestellt worden. Nachdem das Landeslabor Schleswig-Holstein am 20. März 2022 bei entnommenen Proben verendeter Gänse das aviäre Influenzavirus des Subtyps H5 nachgewiesen hatte, hat das...
Ein neues Virus treibt sein Unwesen: das Polyomavirus. Dieses Virus wurde vermutlich aus China eingeschleppt und verursacht die hämorrhagische Nephritis Enteritis (HNE), bei der die Gänse heftige, blutige Darm- und Nierenentzündungen zeigen. Das teilt das Tiergesundheits-Magazin für Nutztierhalter...
In einem Geflügelbetrieb im Landkreis Hildburghausen in Thüringen ist die hochansteckende Vogelgrippe festgestellt worden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde sie von Wildvögeln eingeschleppt.
Auf dem Kramerhof im baden-württembergischen Mauer werden jedes Jahr 20.000 Gänse gemästet. Damit die Tiere sich wohlfühlen und Schutz und Nahrung finden, wird auf der Weidefläche Mais eingesät. Zusammen mit den eigenen Puten und zugekauften Enten werden sie geschlachtet, verarbeitet und selbst...
In der Samtgemeinde Tostedt, Landkreis Harburg, wurde gestern, 29. November 2021, das hochpathogene AI-Virus H5N1 in einer Gänsehaltung nachgewiesen. Rund 1.200 Gänse müssen gekeult werden.
Aufgrund des Geflügelpestfalles vom 5. November 2021 im Landkreis Pinneberg gilt seit dem 10. November dort die Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung Nr. 21/5. Diese schließt u.a. die Aufstallungspflicht von gehaltenem Geflügel ein.
Wie der Landkreis Pinneberg informiert, ist seit 5. November 2021 ein Betrieb mit circa 500 Mastgänsen und weiterem Federvieh von der Geflügelpest betroffen. Das Landeslabor Schleswig-Holstein in Neumünster hat das aviäre Influenza A Virus des Subtypen H5 am Freitag bei den Gänsen nachgewiesen.
Die anhaltenden Tierseuchenzüge haben viel verändert, insbesondere bei den Gänsehaltern. Diese bittere Erkenntnis musste Lorenz Eskildsen, Vorsitzender des Bundesverbandes Bäuerliche Gänsehaltung e. V. (BBG), auf der diesjährigen Mitgliederversammlung ganz nach vorn stellen.
Im Burg im Landkreis Spree-Neiße wurde der Geflügelpesterreger H5N1 (Geflügelpest, Vogelgrippe) in einem Nutzgeflügelbestand nachgewiesen. Wie der Geflügelwirtschaftsverband Brandenburg informierte, waren in einer Haltung mit mehr als 200 Enten, Gänsen und Hühnern am 29. Oktober 2021 erhöhte...
Im Kreis Dithmarschen, Schleswig-Holstein, wurde am 23. Oktober 2021 bei einer Geflügelhaltung das Virus der Geflügelpest vom Subtyp H5N1 amtlich festgestellt. Die Räumung des Gänsebestandes mit ca. 700 Tieren wurde eingeleitet.
Die Gans dient in unseren Breiten heute fast ausschließlich der Festtagsversorgung zum Jahresende. Daraus resultiert eine lange Haltungsdauer, ein hoher Futterverbrauch und damit verbunden hohe Futterkosten. Diese versucht man über die Weidemast auf dem Grünland zu reduzieren.
Trotz des hohen Nährwertes, durch den sich Enten- und Gänsefleisch auszeichnet, wurde es in den vergangenen Jahrzehnten besonders in Europa immer mehr zu einem Luxusprodukt. Doch in einigen Teilen der Welt trägt das Wassergeflügel mit Fleisch, Eiern und Federn grundlegend zur Ernährungssicherung...
Enten und Gänse machen eine schnelle Jugendentwicklung durch. Gerade hier brauchen sie hochwertige Futtermischungen. Im Anschluss sollten sie aber ebenso bedarfsgerecht versorgt werden.
Viele Legenden und Erzählungen gibt es rund um den Brauch der Martinsgans – was der Wahrheit entspricht, vermag heutzutage keiner zu sagen. Fest steht aber die Tatsache, dass die Gans in der Zeit von November bis Weihnachten Hochkonjunktur in Deutschland hat, berichtet der Landvolk-Pressedienst...
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