Die Gänse (Anserinae) sind in der biologischen Systematik der Vögel eine Unterfamilie der Entenvögel. In Mitteleuropa ist vor allem die Graugans (Anser anser) heimisch, aus der sich durch Domestizierung die Hausgänse entwickelt haben. Aus anatomischer Sicht ist die Gans geeignet für die Weidehaltung. Der Weideschnabel, das Fehlen des Kropfes sowie der starke Muskelmagen und die großen Blinddärme erlauben eine rohfaserreiche Grundfutterverwertung. Die Gans ist in Deutschland derzeit nur ein Saisonprodukt für die Festtage im Herbst und Winter. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei 300 bis 400 g. Der Selbstversorgungsgrad beträgt lediglich 18 %.
Die Fach-Arbeitsgruppe informierte in Berlin über konkrete Anforderungen an die Haltung von Pekingenten in Niedersachsen. Vorgestellt wurden unter anderem Vorgaben zu Einstreu, Besatzdichte und zusätzlichem Wasserangebot im Stall.
Die Vogelgrippe hat auch Gänsehalter, die auf eine saisonale Vermarktung angewiesen sind, schwer getroffen. Lorenz Eskildsen, Vorsitzender des Bundesverbandes Bäuerliche Gänsehaltung e. V. (BBG), fordert dazu auf, über neue Wege bei der Bekämpfung verstärkt nachzudenken. Das Interview hat die DGS...
In St. Johann-Ohnastetten auf der Schwäbischen Alb betreibt Familie Schnitzler einen Geflügelhof, der nahezu vollständig im eigenen System effizient und transparent arbeitet: von der Energieversorgung über die Futterherstellung bis zur hofeigenen Schlachtung. Der Betrieb „Erdreich“ zeigt, wie...
Mit dem Martinsfest am 11. November startete die vermarktungsstarke Zeit am Gänsemarkt. Es ist bei weitem nicht genug Ware da, zusätzlich gibt es Ausfälle durch Vogelgrippe. Der Selbstversorgungsgrad liegt nicht einmal mehr bei 20 Prozent. Aber auch aus dem Ausland dürfte weniger kommen.
Der Deutsche Jagdverband (DJV) fordert angesichts der zunehmenden Verbreitung eine bundesweite Bejagung der Nilgans nach einheitlichen Standards, um weitere ökologische und wirtschaftliche Schäden durch diese Art nachhaltig zu verhindern.
Die Firma Eskildsen, ein Traditionsunternehmen für die Gänsezucht, sucht Partnerbetriebe. Für den ein oder anderen Schafhalter könnte dieser Betriebszweig tatsächlich eine interessante Nische sein.
Die Nachfrage nach Gänsen rund um den Martinstag und Weihnachten ist groß. Doch günstige Importware aus Polen und Ungarn setzt deutsche Gänsehalter unter Druck.
Die „Dithmarscher Gans“ aus Schleswig-Holstein wird in das Register der geschützten geografischen Angaben (g.g.A.) aufgenommen. Das hat die Europäische Kommission am 31. Juli 2024 mitgeteilt.
Die deutschen Gänsehalter stehen seit Jahren schon vor großen Herausforderungen. Stopfleberproduktion, Lebendrupf oder Mindestlöhne – neben der Aviären Influenza bedroht in erster Linie der ungleiche europäische Wettbewerb heimische Betriebe.
Gänsezüchterin Iris Tapphorn möchte grünen Strom erzeugen und dabei mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ihre Tiere könnten zukünftig unter Solarpaneelen, geschützt vor der Geflügelpest, weiden und der Betrieb energieautark wirtschaften. Den restlichen Strom hätte sie gern regional...
Der Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises Nordwestmecklenburg meldet den Ausbruch der Geflügelpest vom Subtyp H5N1 in einem Ortsteil der Stadt Schönberg.
Ein Großteil des Gänsefleisches, das in Deutschland verzehrt wird, kommt aus dem Ausland. Doch die Gänsefleisch-Importe gehen zurück, wie aus aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervorgeht.
Im September versammelte sich der Landesverband der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft e.V. (NGW) zur traditionellen Mitgliederversammlung. Dieter Oltmann, Geschäftsführer der NGW, berichtete stellvertretend für die Arbeitskreise Gänse und Enten.
Die Zucht der Deutschen Legegans musste in den letzten Jahrzehnten viele Hürden überwinden. Heute ist die in der DDR gezüchtete Rasse im Bestand stark bedroht. Doch Rasse- und Wirtschaftsgeflügelzüchter halten eisern an der Genetik fest – eine Chronologie.
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