Niedersachsen Stallpflicht gelockert
Per Runderlass hat Niedersachsen eine Lockerung der Stallpflicht veranlasst, denn die Zahl der Wildvogelfunde ist erheblich zurückgegangen - niedersachsen- und bundesweit.
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Per Runderlass hat Niedersachsen eine Lockerung der Stallpflicht veranlasst, denn die Zahl der Wildvogelfunde ist erheblich zurückgegangen - niedersachsen- und bundesweit.
"Den unseligen Wettlauf zwischen den einzelnen Bundesländern wollen wir schnellstmöglich beendet sehen", appelliert ZDG-Präsident Friedrich-Otto Ripke an die Minister von Bund und Ländern.
„Es gibt derzeit keine Methode, um bei mehr als 80 Mio. Bruteiern pro Jahr in Deutschland das Geschlecht zu bestimmen“, erklärte der erste Vorsitzende, Guido Andres.
Obwohl die Vogelgrippe in weiten Teilen Deutschlands derzeit auf dem Rückzug ist, treibt die Gänsehalter die große Sorge vor einer erneuten allgemeinen Stallpflicht für Geflügel um.
Ein zentrales Thema in der aktuellen Tierschutzdiskussion ist das Töten männlicher Eintagsküken. Die DGS sprach darüber mit ZDG-Präsident Friedrich-Otto Ripke.
Aufgrund des aktuellen Seuchengeschehens mit mittlerweile insgesamt 29 Ausbrüchen wird der Landkreis Cloppenburg die Aufstallungsanordnung bis 30. April 2017 verlängern.
Die Aviäre Influenza war ein Thema auf der Frühjahrstagung der Deutschen Vereinigung für Geflügelwissenschaft der WPSA (World‘s Poultry Science Association) in Hannover.
Die von Peking zusätzlich ergriffenen Maßnahmen zielen auf eine stärkere Überwachung, regelmäßigere Laboruntersuchungen sowie saubere Geflügelmärkte ab.
Ab sofort gilt die Stallpflicht nur noch in den definierten Risikogebieten, also in der Nähe von Wasservogelrast- und Wildvogelsammelplätzen sowie in den eingerichteten Restriktionszonen.
Heft 16 der Länderstudien des Wissenschafts- und Informationszentrums Nachhaltige Geflügelwirtschaft (WING) der Universität Vechta ist nun erschienen.
Erleichterungen für die Freilandgeflügelhalter haben neben NRW vor allem die südlichen und östlichen Bundesländer angekündigt. Keine Entwarnung gibt es für Niedersachsen.
Elterntierverluste, regionale Einstallungsverbote und Bestandsräumungen könnten zu temporären Verschiebungen auf dem Putenfleischmarkt führen.
Hintergrund ist die bereits seit vier Monate bestehende Aufstallpflicht von Geflügel.
Das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) hat 235.000 falsch deklarierte Eier aus den Niederlanden aus dem Verkehr gezogen.
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