Deutsche Eierwirtschaft Weckruf an Politik und Handel
Es herrscht „Alarmstufe rot“ in der deutschen Eierwirtschaft. Sie kann die Versorgung mit Eiern aus Deutschland spätestens ab Sommer nicht mehr sicherstellen.
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Es herrscht „Alarmstufe rot“ in der deutschen Eierwirtschaft. Sie kann die Versorgung mit Eiern aus Deutschland spätestens ab Sommer nicht mehr sicherstellen.
Die Eiererzeugung in Deutschland ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen, wenn auch nicht mehr so stark wie zuvor. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am 15. März 2022 mitteilte, nahm die Produktion in den Betrieben mit mindestens 3 000 Hennenhaltungsplätzen gegenüber 2020 um 107,6 Mio....
Die Preise für Eier und Geflügel gehen in Polen steil nach oben. Nach Angaben des Verbandes der polnischen Geflügel- und Futtermittelproduzenten (KIPDiP) haben sich Schlachthühner allein seit Ende Januar im Großhandel um ein Viertel verteuert.
Seit Januar 2022 müssen alle Schlachtbetriebe die Befunddaten zu Pekingenten an die zentrale QS-Datenbank melden. Durch die Meldung und Auswertung der Befunddaten kann Handlungsbedarf schneller erkannt und bearbeitet werden.
Der größte Geflügelfleischproduzent und Exporteur der Ukraine, MHP, ist weiterhin in der Ukraine tätig, hat jedoch die Exporte ausgesetzt, sagte das Unternehmen in einer Erklärung an der Londoner Börse.
Die von Russland angegriffene Ukraine hat für ihre wichtigsten Agrarprodukte Weizen, Mais und Sonnenblumenöl Exportlizenzen eingeführt. Eine am 6. März 2022 veröffentlichte Regierungsresolution umfasst darüber hinaus Geflügelerzeugnisse und Eier.
Mit rund zwei Mio. Euro fördert das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg den Aufbau von mobiler Hühnerhaltung mit Zweinutzungsrassen sowie die Schaffung von mobilen Schlachteinheiten für Geflügel, Rinder und Schweine am Institut für Fortpflanzung...
Laut den neuesten Überwachungsdaten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ist bei den Rückständen von Tierarzneimitteln und anderen Stoffen in Tieren und Lebensmitteln tierischen Ursprungs weiter ein Rückgang zu verzeichnen.
Ab 1. März 2022 muss in Frankreich bei auswärts serviertem Geflügel-, Schweine- und Lammfleisch die Herkunft nachvollziehbar sein. Das betrifft die französischen Restaurants, Kantinen und Mensen. Das Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung geht damit in der EU einen Alleingang.
Wie können Lebensmittel umwelt- und sozialverträglich produziert werden? Welche Entwicklungen und Innovationen hält die Zukunft bereit? Darum geht es beim Nationalen Dialog, zu dem auch Landwirte zur Teilnahme aufgerufen sind.
Gemeinsam mit seiner österreichischen Kollegin Elisabeth Köstinger hat der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Cem Özdemir die Europäische Kommission am 21. Februar 2022 aufgefordert, zügig einen Legislativvorschlag für eine verpflichtende EU-weite Herkunftskennzeichnung vorzulegen.
Bürger bewerten kleine landwirtschaftliche Betriebe deutlich besser, insbesondere im Hinblick auf Nachhaltigkeitsaspekte wie Umweltschutz und Tierwohl. Eine Studie der Universität Göttingen hat nun untersucht, was Bürger mit kleinen bzw. großen landwirtschaftlichen Betrieben verbinden und welche...
Durch das zunehmende Gesundheitsbewusstsein hat sich das Verbraucherverhalten geändert. Immer mehr Kunden sind bereit, mehr Geld für Eier und Geflügel auszugeben. Wer beim Einkauf etwas mehr zahlt, möchte aber wissen, was er davon hat und ob sich die Mehrausgabe lohnt.
Bei vielen Menschen steht eine gesunde Ernährung ganz oben auf der persönlichen Agenda. Doch wie beeinflussen Ernährungsgurus unser Essverhalten? Eine spannende Debatte über Sinn und Unsinn von Trends wird sich im Geflügel-Podcast "Rausgepickt" geliefert.
Acht Betriebe stehen im Mittelpunkt der neuen Image-Broschüre der Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ des Vereins information.medien.agrar (i.m.a). Mit den portraitierten Unternehmen werden verschiedene Formen der Nutztierhaltung exemplarisch dargestellt.
Nach einstimmigem Votum sowohl des Steuerungskreises wie auch des Vorstands, hat die Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft e.V. (ZKHL) das Netzwerk Agrar als elftes ordentliches Mitglied aufgenommen.
Um das Image des Eies auf internationaler Basis auszubauen, hat die International Egg Commission (IEC) eine neue weltweite Initiative ins Leben gerufen.
Die gewerblich erzeugte Fleischmenge in Deutschland ist 2021 das fünfte Jahr in Folge gesunken. Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) am 7. Februar 2022 auf Grundlage vorläufiger Daten mitgeteilt.
Fleisch müsste je nach Tierart mit einer Steuer von mindestens 20 % bis 60 % des betreffenden Verbraucherpreisniveaus in den Industrieländern belegt werden, um die konsumbedingten, globalen Umweltschäden monetär vollständig zu berücksichtigen.
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