Freilandhaltung ist ein Begriff, der in der Landwirtschaft und insbesondere in der Geflügelhaltung eine wichtige Rolle spielt. Diese Haltungsform ist keine neue Idee. Historisch gesehen war es die Norm, dass Hühner frei auf Höfen herumliefen. Mit der Industrialisierung der Landwirtschaft wurden Hühner jedoch zunehmend in großen, geschlossenen Anlagen gehalten. Im Vergleich zur konventionellen Hühnerhaltung bietet die Freilandhaltung den Tieren mehr Platz und Zugang zu einem Außenbereich, in dem sie scharren, picken und staubbaden können. Etwa 22% (Stand 2024) der Legehennen werden in Deutschland in Freilandhaltung gehalten.
Chlamydien sind in Vögeln und auch im Nutzgeflügel weit verbreitet. Krankheitsausbrüche kommen jedoch eher selten vor. Weil Chlamydieninfektionen aber Zoonose-Potenzial haben, sollten Geflügelbestände regelmäßig kontrolliert werden.
Seit kurzem ist es in der EU erlaubt, Auslaufflächen bei konventioneller Freilandhaltung von Legehennen gleichzeitig mit Solarpanelen zu bebauen. Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat das LAVES angewiesen, diese Doppelnutzung zu unterstützen.
Österreich hat angekündigt, bis 2040 die Klimaneutralität zu erreichen. Dazu beitragen soll die Erweiterung von Photovoltaikflächen, u. a. in Form von Agri-PV-Anlagen in österreichischen Geflügelausläufen .
Dem Marktforschungsunternehmen Kantar zufolge hat Aldi in den vergangenen zwölf Wochen vor dem 9. Juni 2024 mehr Eier aus Freilandhaltung verkauft als jeder andere Lebensmitteleinzelhändler im Vereinigten Königreich.
Wenn die Temperaturen steigen, benötigen vor allem Legehennen mit Zugang zum Freiland die Möglichkeit der Abkühlung. Wie das gelingt, beantwortete uns Geflügeltierärztin Dr. Christine Ahlers.
Wie weit reicht der Radius einer regionalen Vermarktung? Und wie stark kann eine Tierhaltung maximal vergrößert werden, wenn sie den Rahmen einer bäuerlichen Landwirtschaft wahren will? Martin Zapf hat die Grenzen als Leiter seines Betriebs und einer Erzeugergemeinschaft sowie als Mitbegründer der...
Eine präventive Verabreichung von chemisch-synthetischen Tierarzneimitteln oder Hormonen ist in der ökologischen Putenhaltung verboten. Trotz optimaler Haltungsbedingungen können aber auch im Freiland gehaltene Puten erkranken. Antje Beese, Betriebsleiterin bei der Freiländer Bio Geflügel GmbH,...
Viele Geflügelhalter interessieren sich für Agri-Photovoltaik in Geflügelausläufen. Kein Wunder, denn diese Form der Energiegewinnung trägt zur Energiewende bei und macht unabhängiger von hohen Energiepreisen. Wir sprachen mit Dieter Oltmann, dem Geschäftsführer der Niedersächsischen...
Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL), Informationsdienstleister für den Agrarsektor, hat eine aktuelle Infografik zur Legehennenhaltung in Deutschland veröffentlicht.
Zum 25. Mal versammelte die „Vortragstagung für Legehennenhalter“ Branchenvertreter aus Nah und Fern in Sachsen. Thematisch lag der Fokus auf dem großen Feld der Nachhaltigkeit.
Ihre Junghennen selber aufzuziehen macht für Helga Kästle Sinn. Was nicht für die eigene Remontierung gebraucht wird, wird verkauft. Auf dem Kästle-Hof in Ostrach werden inzwischen in zwei Freilandställen Legehennen gehalten.
Lidl-Kunden wunderten sich über die Aufschrift "Aus Solidarität zu Lidl-Landwirten" auf Eier-Verpackungen. Das Unternehmen erklärte nun, dass es sich um eine Maßnahme im Zusammenhang mit der Geflügelpest handelt.
Eine Erkrankung, die besonders bei Legehennen mit Freilandzugang wieder an Bedeutung gewinnt, ist Rotlauf. Die Eintragungswege sind bisher nicht vollständig geklärt. Dieser Fallbericht legt nahe, dass die Rote Vogelmilbe als Überträger der Bakterien infrage kommt.
Das gemeinsamen Forschungsprojekt des FLI und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf beschäftigt sich mit verschiedenen Haltungsformen in Schweine- und Geflügelbetrieben unter dem Aspekt der Klimabilanz von landwirtschaftlichen Nutztieren sowie der Tiergesundheit und der Vorsorge im Seuchenfall.
BodenhaltungEierFreilandhaltungGeschlechtsbestimmung im EiÖkohaltung
Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des KAT e.V. wurde der Wechsel im Vorstand der Interessengruppe Lebensmittelhandel bekanntgegeben. Der KAT-Vorstand begrüßte die geplante Anpassung der Rechtslage zur Geschlechtsbestimmung im Ei.
Anders als die meisten hiesigen Agroforstsysteme ist die Legehennenhaltung in Kurzumtriebsplantagen bereits in der breiten Praxis angekommen. Das System lässt sich vergleichsweise einfach umsetzen und wird inzwischen sogar empfohlen.
Eine Bepflanzung des Legehennenauslaufs kann sich aus vielen Gründen für einen Eier erzeugenden Betrieb lohnen. Wie die Genehmigung eines solchen Vorhabens allen Beteiligten den größtmöglichen Nutzen bringen kann, erläutert Berater Wolfgang Schell vom Landratsamt in Tübingen.
Barrierefreiheits-Menü
Schriftgröße
Normal
Kontrast
Menü sichtbar
Über den ersten Skip-Link der Seite „Barrierefreiheits-Einstellungen“ können Sie das Menü jederzeit wieder einblenden.