Geben Sie einen Suchbegriff ein
oder nutzen Sie einen Webcode aus dem Magazin.

Geben Sie einen Begriff oder Webcode ein und klicken Sie auf Suchen.
Ranking der Fleischwirtschaft

Premium Food Group weiter an Spitze

Die Premium Food Group war 2024 das umsatzstärkste Unternehmen der deutschen Fleischwirtschaft, vor PHW und Westfleisch. Der Gesamtumsatz der Branche belief sich auf rund 50 Mrd. Euro. Damit war sie weiterhin der größte Branchenzweig der Ernährungsindustrie. Probleme bereiteten den Unternehmen steigende Energie- und Rohstoffpreise, der Arbeitskräftemangel und die schwankende Nachfrage.

von AgE erschienen am 28.11.2025
An der Spitze der zehn umsatzstärksten Unternehmen der Fleischwirtschaft stand auch 2024 die Premium Food Group, ehemals Tönnies; und zwar mit einem Jahreserlös von 7,8 Mrd. Euro. © mnimage/shutterstock.com
Artikel teilen:

An der Spitze der zehn umsatzstärksten Unternehmen der Fleischwirtschaft stand auch 2024 die Premium Food Group, ehemals Tönnies; und zwar mit einem Jahreserlös von 7,8 Mrd. Euro. Das zeigt das jüngste Branchenrankung der allgemeine fleischer zeitung (afz) und der „Fleischwirtschaft“, das jetzt vorgestellt wurde. Aufs Siegertreppchen haben es außerdem PHW mit einem Umsatz von 4,0 Mrd. Euro und Westfleisch mit 3,4 Mrd. Euro geschafft. Der Gesamtumsatz der Branche belief sich 2024 auf rund 50 Mrd. Euro. Damit war sie weiterhin die größte Einzelbranche der Ernährungsindustrie.

Auch das mit 500 Mio. Euro größte Umsatzwachstum im Jahr 2024 schaffte laut dem Ranking die Premium Food Group. Erlössteigerungen konnten außerdem Wolf, LSI Germany, Wiltmann, Adler, Schwamm und Meemken einfahren. Das Wachstum der Fleischwerke des Handels verlangsamte sich. Nur Edeka Südwest Fleisch, Brandenburg und Rasting verbuchten für 2024 ein deutliches Plus. Die Rangfolge der zehn größten Handelsfleischwerke blieb unverändert. Der Erlös des niederländischen Schlachtunternehmens Vion, das sich sukzessive aus dem deutschen Markt zurückzieht, sank um 700 Mio. Euro auf 2,0 Mrd. Euro.

Laut den Erläuterungen zum Ranking kämpfte die deutsche Fleischbranche 2024 mit steigenden Energie- und Rohstoffpreisen, Arbeitskräftemangel und schwankender Nachfrage. Die rückläufige Inflation bei Lebensmitteln habe zwar die Kaufbereitschaft gefördert. Doch die Margen der Hersteller seien unter Druck geblieben. Viele Betriebe hätten gestiegene Kosten nur zum Teil an die Konsumenten weitergeben können. 

Mehr zum Thema: