
Frankreich: Neue Vogelgrippefälle nach Lockerung der Maßnahmen
In Frankreich wurde Hochpathogene Aviäre Influenza (HPAI) vom Typ H5N1 auf zwei Geflügelbetrieben, darunter einer mit geimpften Enten, festgestellt. Und das wenige Tage nach Senkung der Risikostufe.
von DGS Quelle thepoultrysite.com erschienen am 04.05.2026In Frankreich wurden laut WOAH (Weltorganisation für Tiergesundheit) zwei Ausbrüche hochpathogener Aviärer Influenza (HPAI) vom Typ H5N1 auf zwei Geflügelbetrieben im Südwesten des Landes festgestellt. Das vermeldete thepoultrysite.com am 1. Mai. Die Ausbrüche wurden nur wenige Tage, nachdem das Land die mit Aviärer Influenza verbundenen Beschränkungen gelockert hatte, gemeldet. Das H5N1-Virus wurde bei Hühnern und geimpften Enten nachgewiesen und führte zum Tod von 270 von insgesamt 5.062 Geflügeltieren, wie die in Paris ansässige WOAH unter Berufung auf Berichte französischer Behörden mitteilte. Die beiden Bestände wurden vorsorglich gekeult.
Erst kürzlich hatte Frankreich seine Risikobewertung für die Vogelgrippe gesenkt und begründete dies mit Verbesserungen der Situation bei Nutztieren und Wildvögeln.
Frankreich gehörte zu den am stärksten von der Vogelgrippe betroffenen Ländern und begann 2023 mit der Impfung von Enten. Es zeigt sich erneut: Die Impfung verringert zwar das Übertragungsrisiko, schützt aber nicht vollständig vor einer Infektion.












