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Eiererzeugung

Die Schweiz muss mehr Eier importieren

Die Schweiz kann die stark steigende Nachfrage nach Eiern weiterhin nicht vollständig aus eigener Erzeugung decken. Die Regierung hat deshalb das Zollkontingent erhöht.

von AgE erschienen am 07.04.2026
Easter egg with flag of Switzerland, 3D rendering © alexlmx 2017/Colourbox
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Nach wie vor kann am Schweizer Eiermarkt die stark steigende Nachfrage der Verbraucher nicht komplett von den heimischen Produzenten gedeckt werden. Aus diesem Grund hat die Regierung in Bern am 1. April auf Antrag der Eierbranche das diesjährige Zollkontingent für Konsumeier kräftig erhöht, und zwar um 15.000 Tonnen auf insgesamt 36.000 Tonnen. Damit können rund 240 Mio. Eier zusätzlich zum niedrigen Zollansatz importiert werden.

Die Freigabe erfolgt in zwei Tranchen: 9.750 Tonnen zum 1. Mai und 5.250 Tonnen zum 1. September. Die Regierung geht davon aus, dass mit dieser Kontingentsmenge die Versorgung mit Konsumeiern in diesem Jahr sichergestellt werden kann. Der Schweizer Eierhandel sicherte zu, die mit den inländischen Eierproduzenten vereinbarte Menge an inländischen Eiern zu übernehmen.

Erstmals über 200 Eier pro Kopf verbraucht

Nach Angaben des Schweizer Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) lag der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch im vergangenen Jahr in der Schweiz mit 209 Eiern das erste Mal über der Schwelle von 200 Stück. Gegenüber 2024 ist der Eierverbrauch um 6 % gestiegen, im Vergleich zu 2023 sogar um 11 %. Aber nicht nur der Verbrauch nahm in den letzten Jahren zu, sondern auch die heimische Eierproduktion. Allein 2025 legte diese um fast 7 % auf 1,2 Mrd. Stück zu. In den Schweizer Markt gingen insgesamt rund 1,9 Mrd. Eier, wobei die Versorgungslücke mit Importen abgedeckt wurde.