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Welthandel

Brasiliens Geflügelfleischexporte trotz Irankrieg gestiegen

Brasiliens Hühnerexporte sollen sich im März trotz der Nahostkrise um 6 % erhöht haben, vermeldet das Portal thepoultrysite.com. Der Golfkonflikt schwäche regionale Mengen, alternative Routen würden aber den Handel aufrechterhalten.

von DGS Quelle thepoultrysite.com erschienen am 05.05.2026
Versandcontainer mit brasilianischer Flagge. © Lightboxx/Shutterstock.com
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Die brasilianischen Hühnerfleischexporte erreichten laut der brasilianischen Vereinigung für tierische Eiweiße (ABPA) im März 2026 mit 504.300 t ein Plus von 6 % gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres, und das trotz des monatlichen Rückgangs der Menge auf den Märkten im Nahen Osten nach Ausbruch des Golfkriegs und der Schließung der Straße von Hormus um 18,5 %. Dennoch erhielt die Region im März mehr als 100.000 t, wobei über 45.000 t direkt an von der Schließung der Meerenge betroffene Länder gingen. Die Exporteinnahmen sollen sich mit dem monatlichen Rekord von 944,7 Mio. US-Dollar um 6,2 % im Jahresvergleich erhöht haben.

„Trotz eines Rückgangs im Nahen Osten beweisen die erheblichen Mengen, dass der Exportfluss weiterhin über alternative Routen in die Region gelangt“, wird ABPA-Präsident Ricardo Santin auf thepoultrysite.com zitiert. Ein vom Landwirtschaftsministerium und der Branche durchgeführtes „Erleichterungsmanagement“ habe die Nahrungsmittelversorgung in den nun vom Golfkrieg betroffenen Gebieten gesichert. „In den übrigen Märkten wächst die Nachfrage weiter, besonders zu unseren wichtigen Zielen in Asien.“

China sei zu den Importwerten vor Mai 2025 zurückgekehrt – bevor ein Ausbruch der Vogelgrippe den Handel vorübergehend störte – und nahm 51.800 t (+11,6 %) Geflügelfeisch aus Brasilien auf. Japan war mit 42.100 t (+41,3 %) der herausragende Abnehmer unter den wichtigsten Handelspartnern, gefolgt von Saudi-Arabien mit 38.700 t (-5,3 %), Südafrika mit 33.100 t (+21,4 %) – und der Europäischen Union mit 30.700 t (+33,7 %).

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