Nach einem Winter mit ungewöhnlich hoher Viruszirkulation bei Wasservögeln sinken die Nachweise in Europa wieder. Die Daten zeigen jedoch eine anhaltend hohe Belastung im Wildvogelbereich und bestätigen die zentrale Rolle der Biosicherheit in den Betrieben.
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Der Deutsche Tierschutzbund fordert, die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung um einen Abschnitt „Puten“ zu ergänzen. Verbandspräsident Schröder begründet das unter anderem mit der jüngsten Stellungnahme der EFSA. Die Putenwirtschaft pocht hingegen auf eine europäische Regelung. Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) zeigt sich offen gegenüber rechtsverbindlichen Haltungsstandards für Puten, verlangt aber eine europäische Lösung.
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Die derzeitige Lage am Eiermarkt ist dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft zufolge zwar angespannt, die Versorgung aber grundsätzlich gesichert. Laut den jüngsten Zahlen von Destatis wurden 2025 hierzulande 13,7 Milliarden Eier produziert, die Erzeugung bewegte sich damit nahezu auf Vorjahresniveau. Mit einem Anteil von knapp 58% war die Bodenhaltung die dominierende Haltungsform.
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Eine neue Publikation aus dem Umfeld der Tierärztlichen Hochschule Hannover zeigt, wie stark sich die Bewertung von Pickverletzungen bei Puten verschieben kann, wenn Beobachter tausende Bildausschnitte nacheinander beurteilen. Das ist nicht nur ein methodisches Detail. Es betrifft die Frage, wie verlässlich Tierwohlindikatoren künftig erfasst werden können.
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Die Newcastle Disease tritt erstmals seit Jahrzehnten wieder in deutschen Geflügelbeständen auf. Ein stark besuchtes Webinar des
GWV NRW
zeigt, wie groß der Informationsbedarf ist. Für Betriebe geht es jetzt vor allem um ein Verständnis des Virus und um die Frage, wie belastbar die eigenen Impfkonzepte sind.
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In Frankreich hat das Amt für Gesundheitsschutz in Ernährung, Umwelt und Arbeit eine wissenschaftliche Analyse der Impfkampagne gegen die Geflügelpest vorgelegt und eine positive Bilanz gezogen. Demnach wurde die Impfpflicht weitgehend eingehalten und zu jedem Zeitpunkt waren zwischen 40 und 45% des Entenbestandes vor den schlimmsten Auswirkungen der Seuche geschützt.
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Ohne Antikokzidien lässt sich Kokzidiose in intensiven Geflügelbeständen kaum kontrollieren. Eine Wirkstoffgruppe prägt das Management der Darmparasiten seit mehr als fünf Jahrzehnten: die Ionophore.
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Die EU-Kommission will im Juni oder Juli ihre Nutztierhaltungsstrategie präsentieren. Bis zum 10. April haben interessierte Kreise nun die Möglichkeit, im Vorfeld noch ihre Meinung kund zutun.
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Neue Emissions- und Projektionsdaten des Umweltbundesamtes zeigen, dass der Sektor Landwirtschaft die gesetzliche Höchstmenge an Treibhausgas-(THG)-Emissionen 2025 unterschritten hat. Allerdings blieben die THG-Emissionen gegenüber dem Vorjahr annähernd gleich.
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Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) beantwortet in seinem Online-Seminar „Tiergesundheit aktuell – das FLI informiert“ am 24. März Fragen zur Aviären Influenza und zur Newcastle Disease.
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Eine internationale Analyse rechnet damit, dass der Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung weltweit weiter zunimmt. Hintergrund ist vor allem die wachsende Tierproduktion in vielen Regionen der Welt.
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DBV-Generalsekretärin Stefanie Sabet verlangt eine grundlegende Überarbeitung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes, stellt es aber nicht infrage.
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Neue Versuche aus Großbritannien zeigen, dass Ackerbohnen deutlich höher in Geflügelrationen eingesetzt werden können als bislang üblich. Für die Branche wäre das interessant, weil importiertes Soja die Klimabilanz der Fütterung stark prägt.
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In einem Geflügelbetrieb im Landkreis Dachau ist die Geflügelpest amtlich festgestellt worden. Die eingerichteten Restriktionszonen betreffen auch Teile des Landkreises Fürstenfeldbruck.
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Angesichts weiterer Nachweise der Newcastle-Krankheit in Bayern und Brandenburg haben jetzt Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern die heimischen Geflügelhalter zur Einhaltung der Impfpflicht aufgefordert. Die sächsische Landesregierung verwies in diesem Zusammenhang auf nachgewiesene Schutzlücken zumindest in Kleinsthaltungen.
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