Emissionen, die in der Geflügelhaltung ausgestoßen werden, sind hauptsächlich Ammoniak-, Geruchs- und Treibhausgasemissionen. Insgesamt produzieren Geflügelhaltungen nur einen sehr kleinen Teil an klimaschädlichen Emissionen. Daher ist das Einsparpotenzial sehr gering. Lediglich Ammoniak-Emissionen lassen sich in vielen Betrieben senken. Damit werden nicht nur die Artenvielfalt in nährstoffarmen Ökosystemen unterstützt, sondern auch die indirekten Lachgasemissionen aus den Böden gemindert. Eier und Geflügelfleisch weisen zudem auch keinen hohen Carbon Footprint auf. Minderungspotenziale bestehen hier im Einsparen von Strom und Heizenergie.
Am 26. November 2024 fand auf dem Eichhof in Bad Hersfeld die Mitgliederversammlung des Geflügelwirtschaftsverbands Hessen statt. Neben Verbandsregularien fand auch eine Vortragstagung statt.
Auf schwer verdauliche Kohlenhydrate reagiert das Immunsystem von Geflügel mit einer sogenannten futtermittelinduzierten Immunantwort – (FIIA), die zu Darmschäden, Infektionen mit Sekundärerregern und Leistungseinbußen führen kann. Die Zugabe von bestimmten Enzymen kann den Effekt der FIIA...
Wie der Umbau der Geflügelhaltung hin zu mehr Tierwohl im Landkreis Cloppenburg und seinen angrenzenden Landkreisen erfolgreich gelingen kann, diskutierten rund 250 Teilnehmer – in Präsenz und Online – im Rahmen der „Informationstagung zur Umsetzung der TA-Luft“ in Lastrup.
Mit der neuen Web-Anwendung „InKalkTier“ – „Interaktives Kalkulations- und Informationssystem für Tierhaltungsverfahren“ lassen sich zukunftsfähige Haltungsverfahren hinsichtlich Tiergerechtheit, Emissionspotenziale von Ammoniak und Geruch und Investitionskosten vergleichen.
Die EU fordert weniger Ammoniakemissionen aus der Landwirtschaft. Ein Projekt in Flandern und den Niederlanden sucht nach geeigneten Lösungen für Geflügelbetriebe.
Um Stickstoffeinträge in Naturschutzgebiete zu reduzieren, darf die belgische Region Flandern ihren Landwirten 60 Mio. Euro zahlen. Die Gelder sind für Tierhalter bestimmt, die freiwillig und endgültig ihre Tierhaltung einstellen.
Die Novelle des Düngegesetzes hat den Bundestag passiert. Kernpunkte sind die Einführung eines bundesweiten Düngemonitorings und Änderungen in der bisherigen Stoffstrombilanzierung, die künftig Nährstoffbilanzierung heißt.
Mit dem Fokus auf die Reduzierung von Ammoniakemissionen in der Nutzgeflügelhaltung kann die Pelleteinstreu ImproBed der Grillo-Werke AG als geprüfte DLG-Minderungsmaßnahme punkten. Zusätzlich wurde sie in Versuchen hinsichtlich ihres Einflusses auf die Fußballengesundheit erprobt und positiv...
Nach langem Tauziehen hat der Rat in Brüssel einer novellierten EU-Industrieemissionsrichtlinie (IED) seinen Segen erteilt. Die Mitgliedstaaten haben abschließend für schärfere Regeln bei größeren Geflügel- und Schweinehaltern votiert.
Anfang Februar 2024 empfingen Prof. Dr. Robby Andersson, der den Studienschwerpunkt angewandte Geflügelwissenschaften an der Hochschule Osnabrück leitet, und Prof. Dr. Christian Visscher, Direktor des Instituts für Tierernährung der Tierärztlichen Hochschule Hannover, Praktiker, Wissenschaftler...
Eine der Anforderungen der TA Luft ist eine nährstoffangepasste Fütterung mit dem Ziel, Ammoniak-Emissionen zu mindern. Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen hat dazu einen Erlass auf den Weg gebracht.
Am 28. November 2023 hatten die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR), der Geflügelwirtschaftsverband Thüringen und die Thüringer Tierseuchenkasse nach Berlstedt (Landkreis Weimarer Land) zum Thüringer Geflügeltag eingeladen. Schwerpunkt der Veranstaltung war die...
Über 40 Teilnehmer kamen am 26. Oktober zum Infotag für Legehennenhalter nach Pleiskirchen (Landkreis Mühldorf). Eingeladen hatte der Landesverband der Bayerischen Geflügelwirtschaft (LVBGW) gemeinsam mit den Ämtern für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten Abensberg-Landshut und Töging.
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat bei der Klimakonferenz in Dubai einen Fahrplan vorgestellt, wie Emissionen von Treibhausgasen aus der Tierhaltung begrenzt werden können. Fleischverzicht steht nicht ganz oben auf der Agenda.
Bei der öffentlichen Anhörung zur Düngenovelle herrschte Uneinigkeit über den Nutzen der erweiterten Stoffstrombilanz. Kritik am nationalen Alleingang kam vom Deutschen Bauernverband, während die Wasserwirtschaft die Neufassung befürwortete.
Das Thema Nachhaltigkeit steht derzeit ganz oben auf der europäischen Agenda. Am 11. Oktober 2023 trafen sich dazu der Verband der Geflügelverarbeiter und des Geflügelhandels der EU-Länder (AVEC) mit Elanco Animal Health und Agra Facts in Brüssel, um über Nachhaltigkeit in der Geflügelbranche zu...
Die Emissionen der Nutztierhaltung stehen im Fokus nationaler und internationaler Richtlinien zur Emissionsminderung. Vor diesem Hintergrund veranstaltete das KTBL eine Tagung zum Thema "Emissionen der Tierhaltung".
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