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Aviäre Influenza

Geflügelpest: H5N1-Fälle in Wilhelmshaven und Bückeburg

In Niedersachsen sind zwei weitere Ausbrüche der Geflügelpest amtlich bestätigt worden. Das Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts wies jeweils den hochpathogenen Serotyp H5N1 nach.

von DGS Redaktion Quelle NGW erschienen am 02.03.2026
Nach dem Nachweis des hochpathogenen H5N1-Virus wurden die betroffenen Bestände getötet und Sperrzonen eingerichtet, die teils landkreisübergreifend gelten. © Only_NewPhoto/Shutterstock
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Wie das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) mitteilt, wurde in der Stadt Wilhelmshaven ein Verdachtsfall auf Aviäre Influenza bestätigt. Nachgewiesen wurde der hochpathogene Serotyp AI H5N1. In dem betroffenen Bestand wurden gut 50 Hühner, Enten und Gänse getötet. Für im Bestand gehaltene Pfauen und Wellensittiche ordneten die Behörden eine Quarantäne an.

Der Zweckverband Jade-Weser Veterinäramt veröffentlichte eine Allgemeinverfügung zur Einrichtung einer Sperrzone. Diese besteht aus einer Schutzzone und einer Überwachungszone und ist am 28. Februar 2026 in Kraft getreten. Die Überwachungszone reicht bis in den Landkreis Friesland hinein.

Auch aus dem Landkreis Schaumburg wird ein bestätigter H5N1-Fall gemeldet. In der Stadt Bückeburg, Ortsteil Scheie, wurde in einem Geflügelbestand Geflügelpest nachgewiesen. Betroffen ist eine Legehennenhaltung mit rund 200 Tieren.

Das Referenzlabor des FLI bestätigte ebenfalls die hochpathogene Variante AI H5N1. Der betroffene Bestand sowie ein benachbarter Kontaktbestand mit einer kleinen Hobbyhaltung aus Hühnern und Enten wurden getötet.

Der Landkreis veröffentlichte am 1. März 2026 eine Allgemeinverfügung zur Einrichtung einer Sperrzone mit Schutz- und Überwachungszone. Die Überwachungszone reicht bis in den benachbarten Kreis Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen. Betroffen sind dort die Gemeinden Petershagen, Minden und Porta Westfalica.