Aktuelle Situation der Geflügelpest in Frankreich
Auch in Frankreich haben die Geflügelerzeuger weiterhin die Vogelgrippe zu verkraften. Das Französische Landwirtschaftsministerium hat neue Zahlen auf seiner Homepage veröffentlicht.
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Nach dem letzten Seuchenzug, der von Winter 2020 bis Frühjahr 2021 andauerte, sei ein erster Ausbruch der HPAI am 26. November 2021 in einer kommerziellen Legehennenfarm in der Gemeinde Warhem im Departement Nord, nahe der belgischen Grenze, festgestellt worden.
Am 16. Dezember 2021 wurde dann ein erster Ausbruch vom Typ H5N1 in einer Entenfarm in der Stadt Manciet im Departement Gers im Südwesten bestätigt.
Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums mussten in den Départements Gers, Landes und Pyrénées-Atlantiques sämtliche Enten und Wachteln getötet werden.
Vorhanden seien dort noch etwa 140 000 Masthühner, die weniger als drei Wochen von ihrem regulären Schlachttermin entfernt seien, sowie 214 000 Legehennen, die möglicherweise verschont werden könnten. Seit Beginn der Krise seien etwa 2,4 Millionen Enten und 1,7 Millionen Hühner gekeult worden.
Bis zum 18. Februar 2022 gab es in Frankreich 364 Ausbrüche der hoch pathogenen Aviären Influenza (HPAI) bei Nutzgeflügel, 33 Fälle bei Wildvögeln und 15 Fälle bei Hausgeflügel.