Die Europäische Union (EU) ist ein Zusammenschluss von europäischen Staaten, die gemeinsame politische Ziele verfolgen. Die EU besteht seit dem 1. November 1993, als sich zwölf Staaten, darunter auch Deutschland, zur Europäischen Union zusammengeschlossen haben. Bereits zuvor gab es einen Zusammenschluss europäischer Staaten, die sogenannte "Europäische Gemeinschaft". Sie hatte aber andere Ziele als die EU und war anders organisiert. Heute gehören 27 Staaten zur EU. Sie haben zusammen insgesamt über 447 Mio. Einwohner, was etwa 6 % der Weltbevölkerung entspricht. Seit 1999 haben viele EU-Staaten eine gemeinsame Währung: den Euro. Das erleichtert den Handel und das Wirtschaften zwischen den beteiligten Ländern.
Die EU-Kommission will den Geltungsbereich der Industrieemissionsrichtlinie (IED) ausweiten. Wie aus den am 5. April 2022 vorgestellten Vorschlägen zur Überarbeitung der Richtlinie hervorgeht, sollen künftig deutlich mehr Nutztierhaltungsbetriebe erfasst werden.
In Frankreich hat der aktuelle Seuchenzug der Geflügelpest seinen Höhepunkt offenbar doch noch nicht überschritten. Nachdem sich das Geschehen im vormaligen Brennpunkt im Südwesten des Landes gegen Ende Februar beruhigt hatte, hat die Ausbreitung der Seuche zuletzt in der Region um die Mündung der...
Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) begrüßt die am 1. März 2022 von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA und der Europäischen Kommission veröffentlichte Empfehlung zur Ausweisung von antimikrobiellen Mitteln, die für die Behandlung beim Menschen einerseits und zur Sicherstellung...
Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. (ZDG) fordert, die Verwendung von Getreide in der Kraftstoffproduktion zu stoppen. Weizen und Mais dürften angesichts der Folgen des Ukraine-Krieges nicht weiter zu Ethanol verarbeitet werden.
Laut den neuesten Überwachungsdaten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ist bei den Rückständen von Tierarzneimitteln und anderen Stoffen in Tieren und Lebensmitteln tierischen Ursprungs weiter ein Rückgang zu verzeichnen.
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Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und das Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie (Testbiotech) warnen in einem Schreiben die EU-Kommission, dass eine Vermarktung der Eier von CRISPR/Cas-Gentechnik-Hühnern ohne Risikoprüfung und Kennzeichnung gegen...
Seit dem 28. Januar 2022 ist die novellierte EU-Tierarzneimittelverordnung von allen EU-Mitgliedsstaaten umzusetzen. Bisher fehlte dazu eine Liste der für die Humanmedizin vorzubehaltenden Wirkstoffe.
Ab 1. März 2022 muss in Frankreich bei auswärts serviertem Geflügel-, Schweine- und Lammfleisch die Herkunft nachvollziehbar sein. Das betrifft die französischen Restaurants, Kantinen und Mensen. Das Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung geht damit in der EU einen Alleingang.
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Nach Einschätzung des französischen Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung hat sich die Geflügelpest-Epizootie im Südwesten Frankreichs stabilisiert. Damit kann nach offizieller Einschätzung der Wiederaufbau der Bestände, die im Brennpunkt des Seuchenzuges präventiv gekeult wurden,...
Die britische Geflügelindustrie fordert eine Einigung mit der EU über Standards für Veterinärkontrollen, um den „Bürokratie-Albtraum“ zu beenden. Das berichtete Poultry News UK in der letzten Woche.
Die Niederlande machten auf dem Brüsseler Agrarratstreffen am 21. Februar 2022 den Vorstoß, die gegenwärtig zulässige Vermarktungsfrist von 16 Wochen für Freilandeier nach Anordnung einer Stallpflicht aufgrund der Geflügelpest zu verlängern.
Am 17. April 2019 haben das Europäische Parlament und der Rat die Richtlinie (EU) 2019/633 über unlautere Handelspraktiken in Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen in der Agrar- und Lebensmittelversorgungskette angenommen. Um die Wirksamkeit der von den Mitgliedstaaten im Rahmen dieser...
Gemeinsam mit seiner österreichischen Kollegin Elisabeth Köstinger hat der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Cem Özdemir die Europäische Kommission am 21. Februar 2022 aufgefordert, zügig einen Legislativvorschlag für eine verpflichtende EU-weite Herkunftskennzeichnung vorzulegen.
Auf mindestens 30 % veranschlagt die Bundesregierung die Ausdehnung der nitratbelasteten Gebiete in Deutschland, sollte die EU-Kommission dem deutschen Vorschlag einer Ausweisung der „Roten Gebiete“ auf Grundlage realer Messwerte ohne Berücksichtigung des Verursacherprinzips folgen.
In Sachen Tierschutzstandards muss es mehr Klarheit und eine einheitliche Umsetzung in den EU-Mitgliedsstaaten geben. Darauf drängt das Europaparlament und spricht sich für verbindliche Vorgaben und freiwillige Kennzeichnung aus.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat alle Interessierten aufgerufen, bis spätestens zum 28. März 2021 an einer Erörterung zu ihrem Entwurf über die Leitlinienmethodik zum Tierwohl im Rahmen der Farm-to-Fork-Strategie teilzunehmen.
Nach dem gelben Mehlwurm und der Wanderheuschrecke darf künftig auch die Hausgrille als Nahrungsmittel in der Europäischen Union vermarktet werden. Die EU-Kommission hat das Insekt mit dem lateinischen Namen Acheta domesticus als neuartiges Lebensmittel zugelassen.
In Dänemark haben Veterinäre am 8. Februar 2022 gegen die aus ihrer Sicht verfehlte Novelle der Europäischen Tierarzneimittelverordnung demonstriert. Auf Kritik stößt bei den Tierärzten insbesondere, dass die am 28. Januar in Kraft getretene Verordnung das genaue Befolgen der in der...
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