
Geflügelpest: Ausbruch in Bayern im Landkreis Dachau
In einem Geflügelbetrieb im Landkreis Dachau ist die Geflügelpest amtlich festgestellt worden. Die eingerichteten Restriktionszonen betreffen auch Teile des Landkreises Fürstenfeldbruck.
von DGS Redaktion Quelle LRA Dachau, LRA FFB erschienen am 13.03.2026In einem Geflügelhaltungsbetrieb im Ortsteil Wiedenzhausen der Gemeinde Sulzemoos im Landkreis Dachau ist die Geflügelpest nachgewiesen worden. Wie das Landratsamt Dachau mitteilt, waren dort mehrere Hühner verendet. Das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigte anschließend den Ausbruch der Aviären Influenza vom Subtyp H5N1.
Der betroffene Bestand wurde bereits am Wochenende gekeult. Der Betrieb wird derzeit gereinigt und desinfiziert.
Schutz- und Überwachungszone eingerichtet
In der engeren Schutzzone sollen in den kommenden Tagen alle Geflügelhaltungen klinisch untersucht werden. Zusätzlich werden stichprobenartig Tupferproben von Tieren entnommen und in Laboren analysiert. In der größeren Überwachungszone erfolgen ebenfalls stichprobenhafte klinische Untersuchungen der Bestände.
Nach Angaben des Landratsamtes liegen innerhalb der festgelegten Schutz- und Überwachungszonen insgesamt mehr als 400 Geflügelhaltungen mit rund 120.000 Tieren.
Restriktionsgebiet reicht bis Fürstenfeldbruck
Die Überwachungszone überschreitet auch die Landkreisgrenze. Deshalb sind Teile des Landkreises Fürstenfeldbruck von den Maßnahmen betroffen. Dort gelten ebenfalls tierseuchenrechtliche Auflagen für Geflügelhalter.
Der aktuelle Fall folgt auf mehrere Nachweise der Aviären Influenza bei Wildvögeln in Bayern im Oktober und November 2025. Nach Angaben der Behörden wird Geflügelhaltern empfohlen, ihre Bestände konsequent vor Kontakten mit Wildvögeln zu schützen und die Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten.










