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Eier

Pro-Kopf-Verbrauch steigt

Der Eierverbrauch in Deutschland ist in den letzten zehn Jahren gestiegen. Im vergangenen Jahr lag er im Durchschnitt bei 252 Eiern pro Kopf; 2015 waren es erst 228 Stück. Gleichzeitig erhöhte sich die hiesige Produktion innerhalb einer Dekade um 16,4% auf 13,7?Mrd. Eier. Die Eierimporte gingen in dem Zehnjahreszeitraum hingegen um 20,9% auf 5,4?Mrd. Stück zurück. Hauptlieferant waren die Niederlande, vor Polen und Belgien. Deutschlands Eierexporte sanken von 2015 bis 2025 um 40,1% auf 1,2?Mrd. Stück.

von AgE erschienen am 01.04.2026
Pro Kopf wurden 2025 nach vorläufigen Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) 252 Eier verbraucht. Entsprechend hat sich in den letzten Jahren die Produktion erhöht. © MBE-Photography
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Ob als Backzutat oder Frühstücksei - der Verbrauch von Eiern in Deutschland ist in den vergangenen zehn Jahren gestiegen. Pro Kopf wurden 2025 nach vorläufigen Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) 252 Eier verbraucht; das waren vier Eier mehr als 2024. Im Jahr 2015 waren im Durchschnitt 228 Eier in den Markt gegangen. Entsprechend zugelegt hat auch die Eierproduktion. Diese belief sich laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) im vergangenen Jahr auf 13,7 Mrd. Stück, während es 2015 rund 11,8 Mrd. waren; dies entspricht einem Zuwachs von 16,4%.

Zudem wurden 2025 insgesamt 5,4 Mrd. Eier nach Deutschland importiert; im Vergleich zum  Vorjahr war das ein Rückgang um 3,8%. Hauptlieferant waren die Niederlande mit einer Gesamtmenge von 3,7 Mrd. Stück beziehungsweise einem Anteil von gut zwei Dritteln. Dahinter folgten Polen mit 861 Mio. und Belgien mit 190 Mio. Stück. Destatis zufolge ist die Menge am importierten Eiern seit 2015 um 20,9% zurückgegangen.

Im Gegenzug exportierte Deutschland 2025 eine Gesamtmenge von 1,2 Mrd. Eiern. Auch die Eierausfuhr ist gesunken, und zwar deutlich stärker als die Importe. Im Vergleich zu 2024 sanken die Exporte um 11,6%. Für den Zeitraum 2015 bis 2025 weisen die Wiesbadener Statistiker sogar ein Minus von 40,1% aus. 

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