Geben Sie einen Suchbegriff ein
oder nutzen Sie einen Webcode aus dem Magazin.

Geben Sie einen Begriff oder Webcode ein und klicken Sie auf Suchen.
Brasilianischer Geflügelfleischexport

Erneut Rekordmenge geliefert

Brasiliens Export an frischem und verarbeitetem Geflügelfleisch ist 2025 trotz der Lieferestriktionen infolge des Ausbruchs von Vogelgrippe laut dem Branchenverband ABPA um 0,6% auf 5,32 Mio. t angewachsen. Der Umsatz blieb mit 9,790 Mrd. $ (8,49 Mrd. Euro) aber um 1,4% hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Die Erwartungen des Verbandes für das nun angelaufene Kalenderjahr sind positiv.

von AgE erschienen am 08.01.2026
Der Umsatz fällt 2025 aber kleiner aus als im Jahr davor. © David Tadevosian/Shutterstock
Artikel teilen:

Brasiliens Export an frischem und verarbeitetem Geflügelfleisch ist 2025 trotz der Lieferestriktionen infolge des Ausbruchs von Vogelgrippe in einer kommerziellen Haltung um 0,6% auf 5,32 Mio. t und damit ein weiteres Mal auf eine neue Rekordmenge angewachsen. Der Umsatz blieb mit 9,790 Mrd. $ (8,49 Mrd. Euro) aber 1,4% hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Diese Bilanz hat der Brasilianische Verband für tierisches Protein (ABPA) jetzt gezogen.

Die Liste der wichtigsten Käufer wurde durch das Seuchengeschehen neu sortiert. Die Position des Hauptabnehmers, die zuvor China innegehabt hatte, nahmen laut den Verbandsangaben 2025 die Vereinigten Arabischen Emirate ein. Sie orderten 2025 zusammen 479.900 t Geflügelfleisch in Brasilien, etwa 5,5% mehr als im Vorjahr. Auf Platz zwei folgte Japan, mit einer um 9,1% auf 402.900 t geschrumpften Abnahmemenge. Die Lieferungen nach Saudi-Arabien wuchsen um 7,1% auf 397.200 t . In Südafrika wurden 336.000 t und auf den Philippinen 264.200 t brasilianisches Geflügelfleisch abgesetzt; das waren 3,3% beziehungsweise 12,5% mehr als 2024.

Konkrete Zahlen zum Export nach China, das noch 2024 insgesamt 562.200 t Geflügelfleisch in Brasilien eingekauft hatte, nannte der Verband nicht. Die Geschäfte seien aber wieder gut angelaufen, nachdem die Volksrepublik ihren Abnahmestopp infolge des Vogelgrippe-Geschehens wieder aufgehoben habe. China hatte seine Grenzen deutlich länger geschlossen gehalten als die meisten anderen Ländern, nämlich sechs Monate lang bis November 2025. In die EU, das 2024 insgesamt 231.900 t Geflügelfleisch abgenommen hatte, dürfen die Brasilianer seit September 2025 wieder liefern. Auch zum Geschäft mit der EU machte der Verband keine konkreten Angaben. Die Zahlen seien aber positiv. 

Für den ABPA hat das Jahr 2025 die Widerstandsfähigkeit des brasilianischen Geflügelsektors gezeigt. Der positive Jahresabschluss sei „ein Grund zum Feiern“ und stärke die Prognose für 2026. Im Verlauf des nun angelaufenen Jahres werde Brasilien seine Präsenz auf dem Weltmarkt weiter ausbauen.

©