Ukraine EU-Handelsrestriktionen werden ausgeweitet
Die Europäische Union wird ihre Handelsrestriktionen gegenüber ukrainischen Agrareinfuhren verschärfen. Darauf hat sich der Trilog aus EU-Kommission, Rat und Europaparlament verständigt.
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Die Europäische Union wird ihre Handelsrestriktionen gegenüber ukrainischen Agrareinfuhren verschärfen. Darauf hat sich der Trilog aus EU-Kommission, Rat und Europaparlament verständigt.
Die Zeiten, dass die von der Europäischen Kommission seit 2022 jährlich vorgeschlagenen autonomen Handelsmaßnahmen für die Ukraine ohne Änderungen von den Co-Gesetzgebern durchgewunken werden, sind offensichtlich vorbei.
Laut Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) stieg der Pro-Kopf-Verbrauch von Eiern 2023 in Deutschland auf 236 Eier und liegt damit in etwa auf dem Niveau von 2019. Die Erzeugung von Konsumeiern im Inland sank hingegen um 119 Mio. Eier. Das führte zu mehr Importen sowie einem niedrigeren...
Brasilianische Geflügelfleischexporte in die Europäische Union können durch ein neues digitales Herkunftszertifikat jetzt deutlich einfacher und billiger abgewickelt werden. Eine erste Lieferung mit dem neuen Zertifikat wurde bereits in Richtung EU verschifft.
China erhebt keine Antidumpingzölle mehr auf Geflügelfleischimporte aus Brasilien. Die Volksrepublik ist bereits heute der Hauptkunde brasilianischer Geflügelfleischexporteure.
Landwirtschaftsverbände im Vereinigten Königreich äußern Besorgnis über die Verlängerung des zollfreien Handelsabkommens mit der Ukraine. Vor allem der Import von Eiern und Geflügelprodukten wird kritisch gesehen.
Die Abgeordneten im Handelsausschuss des Europaparlaments begrüßen mehrheitlich den Plan, die Handelserleichterungen für die Ukraine um ein weiteres Jahr zu verlängern.
Um eine Einschleppung beziehungsweise Ausbreitung von Tierseuchen, darunter insbesondere die Afrikanische Schweinepest (ASP), zu verhindern, hat der österreichische Zoll im Januar Schwerpunktkontrollen an den Außengrenzen durchgeführt.
Die EU-Agrarbranche fordert, die Einfuhren von landwirtschaftlichen Erzeugnissen aus der Ukraine deutlich umfangreicher zu begrenzen als bisher. Ein gemeinsamer Aufruf dazu kam am 15. Februar 2024 von insgesamt sieben EU-Dachverbänden.
Wie die britische Regierung am 8. Februar mitteilte, wird das Freihandelsabkommen mit der Ukraine verlängert. Das Abkommen über zollfreien Handel wurde nach der Invasion Russlands vor zwei Jahren eingeführt.
Der Unmut der polnischen Bauern über Agrarimporte aus der Ukraine hat wieder deutlich zugenommen.
Der Export ukrainischer Agrarprodukte in die EU erlebt einen signifikanten Anstieg, vor allem bei Geflügelfleisch und Eiern. Der polnische EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski drängt erneut auf Einfuhrbeschränkungen.
Die Handelserleichterungen für Agrarprodukte aus der Ukraine sorgen in der europäischen Agrarbranche zunehmend für Unruhe.
Zum Jahresausklang wirft DGS-Redakteurin Anja Nährig in ihrem Kommentar einen Blick auf aktuelle Herausforderungen der Geflügelbranche, die gerade zu Weihnachten offen zutage treten. Bei vielen Menschen wird am Festtag wieder importiertes Geflügelfleisch auf dem Teller landen.
Die im Vorjahresvergleich wieder gesunkenen Weltmarktpreise für landwirtschaftliche Rohstoffe haben in den ersten drei Quartalen 2023 in China zu höheren Agrareinfuhren geführt, zugenommen hat auch der Import von Fleisch.
Seit dem ersten Oktober gilt in Frankreich die Impfpflicht gegen die Geflügelpest für Nutzenten. Die USA reagieren jetzt mit Importbeschränkungen.
Ukrainische Eier-Importe belasten die lettische Eierbranche erheblich. LAPNA-Vorsitzender Janis Gaigals äußerte sich zur Thematik gegenüber dem lettischen Nachrichtenportal Neatkariga.
27 Infektionen und ein Todesopfer haben in Österreich nach Angaben des Bauernbundes seit Februar Salmonellen in polnischem Billig-Hühnerfleisch gefordert, das für Kebab-Spieße produziert wurde.
Im Juli 2023 veröffentlichte die Rabobank ihren dritten Quartalsbericht zur globalen Geflügelindustrie. Danach scheinen sich die Aussichten gegenüber dem Startquartal zu bessern. Grund dafür seien niedrigere Futtermittelpreise in den Geflügel-Wertschöpfungsketten weltweit.
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