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Aviäre Influenza

Geflügelpest in Niedersachsen

Mehrere HPAI-Nachweise beschäftigen derzeit die niedersächsischen Behörden. Das Friedrich-Loeffler-Institut hat den hochpathogenen Serotyp H5N1 in Beständen im Landkreis Cloppenburg, in der Wesermarsch sowie im Zoo Osnabrück bestätigt. Sperrzonen treten am 26. Februar 2026 in Kraft.

von DGS Redaktion Quelle NGW erschienen am 26.02.2026
FLI bestätigt H5N1 in Cloppenburg, Wesermarsch und Zoo Osnabrück. © mikeforemniakowski/shutterstock.com
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Wie das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) mitteilt, wurde der AI-Verdachtsfall im Landkreis Cloppenburg, Gemeinde Emstek, bestätigt. Nachgewiesen wurde der hochpathogene Serotyp AI H5N1. Der betroffene Tierbestand wurde getötet.

Der Landkreis Cloppenburg veröffentlichte am 25. Februar 2026 eine Allgemeinverfügung zur Einrichtung einer Sperrzone, bestehend aus Schutz- und Überwachungszone. Die Verfügung tritt am 26. Februar 2026 um 0:00 Uhr in Kraft. Die Landkreise Oldenburg und Vechta richten im Zusammenhang mit dem HPAI-Nachweis in Emstek jeweils eine Anschluss-Überwachungszone ein, die ab dem 26. Februar 2026 um 0:00 Uhr gilt und die Gemeinden Großenkneten sowie Visbek betrifft.

Im Landkreis Wesermarsch wurde in den Gemeinden Berne und Jade die hochpathogene Variante der Geflügelpest festgestellt.

In Berne ist eine Kleinst-Geflügelhaltung mit weniger als 50 Hühnern betroffen. In Jade wurde die Geflügelpest in einer Hobbyhaltung mit Gänsen, Enten, Hühnern und Puten nachgewiesen. Das FLI bestätigte in beiden Fällen den Serotyp AI H5N1. Die Tierbestände wurden getötet.

Nach derzeitiger Einschätzung gehen die Behörden davon aus, dass aufgrund der EU-Ausnahmeregelung für Geflügelbestände bis 50 Tiere keine Sperrzonen eingerichtet werden.

H5N1 auch im Zoo Osnabrück bestätigt

Der Nachweis der Geflügelpest im Zoo Osnabrück wurde ebenfalls durch das FLI bestätigt. Das Referenzlabor wies bei Nandus den hochpathogenen Serotyp H5N1 nach. Die Tiere waren bereits vorsorglich getötet worden.