
Geflügelpest: H5N1-Ausbrüche und Verdachtsfälle
Aus mehreren Landesverbänden und dem Tierseucheninformationssystem liegen neue Meldungen zur hochpathogenen Aviären Influenza vor. Betroffen sind Puten-, Enten- und gemischte Geflügelhaltungen in mehreren Bundesländern.
von DGS Redaktion Quelle ZDG, FLI, TSIS erschienen am 22.01.2026Aus Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Hessen sind neue Fälle und Verdachtsfälle der hochpathogenen Aviären Influenza vom Subtyp H5N1 gemeldet worden. Die bestätigten Ausbrüche wurden durch das FLI verifiziert.
In Brandenburg wurde im Landkreis Märkisch-Oderland, Gemeinde Küstriner Vorland, ein Ausbruch in einer Putenhaltung mit rund 18.000 Tieren im Alter von etwa elf Wochen festgestellt. Die tierschutzgerechte Tötung des Bestandes sowie die fachgerechte Entsorgung wurden angeordnet. Um die betroffene Haltung wurden Restriktionszonen eingerichtet.
Nordrhein-Westfalen meldet einen amtlich bestätigten Ausbruch in Rees im Kreis Kleve. In einer Putenhaltung mit etwa 13.000 Tieren wurde die Tötung des Bestandes durch die zuständige Behörde veranlasst. Zudem besteht in Goch im Kreis Kleve ein Verdachtsfall in einer Putenhaltung mit rund 18.000 Tieren. Darüber hinaus wurde im Rhein-Erft-Kreis, Bedburg, ein Fall in einer Gemischthaltung mit Ente, Huhn und Gans mit etwa 80 Tieren im TSIS erfasst.
Aus Niedersachsen liegt ein neuer Verdachtsfall aus einer Entenhaltung vor. Betroffen ist ein Bestand mit rund 13.000 Mastenten in der ersten Lebenswoche im Landkreis Cloppenburg, Gemeinde Essen.
In Schleswig-Holstein wurde im Landkreis Nordfriesland ein Fall in einer Gemischthaltung mit Enten und Hühnern gemeldet.
Hessen berichtet aus dem Landkreis Gießen, Gemeinde Hungen-Utphe, über einen gemeldeten Bestand mit rund 19.000 Masthähnchen.
In allen bestätigten Fällen wurden oder werden die vorgeschriebenen tierseuchenrechtlichen Maßnahmen umgesetzt. Verdachtsfälle werden derzeit amtlich untersucht.








