
Newcastle-Krankheit: Neuer Fall in Brandenburg
In Brandenburg wurde ein weiterer Ausbruch der Newcastle-Krankheit festgestellt. Betroffen waren 126.000 Masthühner im Landkreis Märkisch-Oderland.
von MLEUV Brandenburg Quelle MLEUV, Landkreis Märkisch-Oderland erschienen am 21.04.2026Im Landkreis Märkisch-Oderland wurde ein weiterer Ausbruch der Newcastle-Krankheit (ND) amtlich festgestellt, wie das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MLEUV) mitteilte. Somit gibt es nun insgesamt 19 Ausbrüche im Land Brandenburg. In einem Masthähnchenbetrieb mit etwa 126.000 Tieren waren klinische Auffälligkeiten und erhöhte Verluste aufgetreten. Das Veterinäramt des Landkreises wurde informiert und der Bestand sofort gesperrt und amtlich beprobt. Das Landeslabor Berlin-Brandenburg hat die amtlich entnommenen Proben untersucht und das aviäre Paramyxovirus (APMV) nachgewiesen. Der abschließende Befund des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) bestätigte den Ausbruch der Newcastle-Krankheit.
Restriktionsgebiete festgelegt
Alle erforderlichen Maßnahmen beim Ausbruch der Newcastle-Krankheit werden mit einer Tierseuchenallgemeinverfügung durch den Landkreis angeordnet. Dazu gehören die tierschutzgerechte Tötung der Tiere und die Einrichtung einer Schutzzone im Radius von mindestens drei Kilometern und einer Überwachungszone im Radius von mindestens zehn Kilometern um den Ausbruchsbestand. Die genauen Grenzen der genannten Restriktionsgebiete werden durch das zuständigen Veterinäramt festgelegt. Die betroffenen Geflügelhalter werden über die erforderlichen Maßnahmen durch den Landkreis informiert.
Die epidemiologischen Ermittlungen wurden durch das zuständige Veterinäramt mit Unterstützung des Tierseuchenbekämpfungsdienstes des Landes Brandenburg und des Friedrich-Loeffler-Institutes eingeleitet. Hierzu gehören unter anderem die detaillierte Nachverfolgung von Tieren und deren Erzeugnissen aus und in den Betrieb, die Ermittlung von Personen- und Fahrzeugkontakten sowie die Überprüfung des angewandten Impfregimes.










