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Arbeitskreis Legehennen Franken

Energieautarker Stall: Eier und Energie

Über den energieautarken Legehennenstall hat der Arbeitskreis Legehennen Franken eine Veranstaltung durchgeführt, in der Aufbau und Gefährdung der Stromversorgung sowie die Vorsorge vor Blackouts thematisiert wurden.

von DGS Redaktion Quelle Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kitzingen-Würzburg erschienen am 13.04.2026
Der Arbeitskreis „Legehennen Franken“ bekam im Rahmen einer Exkursion zum Betrieb Niedermeyer in Neuhof bei Dettelbach einen Einblick konkrete Lösungen für Stromspeicher und Notstromversorgung im Stall. © AELF Kitzingen-Würzburg
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Der Arbeitskreis „Legehennen Franken“ hat die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kitzingen-Würzburg und Ansbach zusammen mit der Geflügelerzeugergemeinschaft Franken e.V. zu einer Veranstaltung über das Thema „energieautarker Stall“ eingeladen. Darüber berichtete das AELF Kitzingen-Würzburg in einer Pressemitteilung.

Zum Auftakt der Veranstaltung hielt Gerd Düll, Behördenleiter am AELF Kitzingen-Würzburg, einen Vortrag über den Aufbau und die Gefährdung der Stromversorgung. Er erläuterte die Struktur des Stromnetzes sowie die Auswirkung von Stromüberschüssen und ging besonders auf die zunehmenden Schwankungen durch erneuerbare Energien ein. Er zeigte auf, welche Vorsorgemaßnahmen landwirtschaftliche Betriebe treffen können, um sich gegen mögliche Blackouts zu wappnen.

Ein Schwerpunkt: Versorgungssicherheit bei Stromausfällen

Christian Schnierle vom Geflügelstallunternehmen VencoTec referierte über Energiespeichersysteme im Legehennenstall. Er stellte praxisnah dar, wie Autarkie umgesetzt werden kann – von der Erfassung der Verbrauchslasten über die passende Dimensionierung der Speicher bis hin zu Installation und Kosten.

Im Rahmen einer Exkursion zum Betrieb Niedermeyer in Neuhof bei Dettelbach erhielten die Teilnehmer schließlich einen direkten Einblick in die Praxis. Vorgestellt wurden dort konkrete Lösungen für Stromspeicher und Notstromversorgung im Stall. Neben dem Einbau und der optimalen Ausrichtung der Anlagen standen insbesondere die Versorgungssicherheit bei Stromausfällen sowie Aspekte des Tierschutzes im Fokus.