
Geflügelpest: Aktuelle Fälle
Aus den Landesverbänden sowie über das Tierseucheninformationssystem des Friedrich-Loeffler-Instituts liegen neue amtlich bestätigte Meldungen zur hochpathogenen Aviären Influenza vor. Betroffen sind Geflügelhaltungen in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.
von DGS Redaktion Quelle ZDG erschienen am 06.02.2026Aus den Landesverbänden und über das Tierseucheninformationssystem (TSIS) des Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) wurden weitere Fälle der hochpathogenen Aviären Influenza (HPAI) vom Subtyp H5N1 gemeldet. Die Nachweise sind vom FLI amtlich bestätigt worden.
In Schleswig-Holstein wurde im Landkreis Schleswig-Flensburg ein Ausbruch in einem Legehennenbestand mit 600 Tieren festgestellt.
In Niedersachsen betrifft der bestätigte Fall den Landkreis Hildesheim, Gemeinde Diekholzen. Dort wurden 25 Tiere in einer Gemischthaltung aus Hühnern, Gänsen und Enten nachgewiesen.
In Sachsen-Anhalt ist im Landkreis Harz eine Gemischthaltung mit Enten, Gänsen, Hühnern und Schweinen betroffen. Derzeit wird noch geklärt, ob das Schwein lediglich Teil der Haltung ist oder ebenfalls als infiziert gilt.
Die rechtlich vorgeschriebene tierschutzgerechte Tötung der betroffenen Tiere sowie die fachgerechte Entsorgung wurden eingeleitet. Um die betroffenen Geflügelhaltungen wurden beziehungsweise werden die erforderlichen Restriktionszonen eingerichtet.
Aktuelle Informationen zur Seuchenlage in der Europäischen Union veröffentlicht die Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (DG SANTE) der EU-Kommission wöchentlich. Die Übersicht über amtlich bestätigte Tierseuchenausbrüche wird jeweils freitags aktualisiert und ist über das Webportal der EU abrufbar.








