
Geflügelpest: Neue Fälle in mehreren Bundesländern nachgewiesen
Ende des Jahres 2025 sowie zu Beginn von 2026 wurden neue Ausbrüche der Geflügelpest gemeldet.
von DGS Redaktion Quelle ZDG erschienen am 06.01.2026Ende des Jahres 2025 und zu Beginn des Jahres 2026 wurden mehrere Geflügelpestfälle in Nutzgeflügelbeständen bestätigt. Ende Dezember 2025 wurden zwei Ausbrüche in Nordrhein-Westfalen gemeldet. In der Stadt Hamm (Kreis Unna) war ein Bestand von 8.000 Puten betroffen, im Kreis Kleve ein Bestand mit 14.000 Puten. Zuvor wurde die Geflügelpest in einer Gemischthaltung in Wermsdorf, Kreis Nordsachsen, nachgewiesen.
Zu Beginn des Jahres 2026 trat das HPAI-Virus in zwei Betrieben in Niedersachsen auf. Beide Fälle betrafen Putenhaltungen – im Landkreis Oldenburg 10.500 Tiere, in Rothenburg / Wümme 11.000 Tiere.
Die gesetzlich vorgeschriebene tierschutzgerechte Tötung sowie die fachgerechte Entsorgung der Tiere wurde durchgeführt. Um die betroffenen Betriebe herum wurden entsprechende Restriktionszonen eingerichtet. Die Umsetzung der Biosicherheitsmaßnahmen ist weiterhin bedeutend im Kampf gegen die Verbreitung der Geflügelpest.








