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Forschungsergebnisse für Praxis

EU startet FarmBook Plattform

Die kostenlose, frei zugängliche und mehrsprachige Online-Plattform EU-FarmBook sammelt und teilt landwirtschaftliches Wissen aus EU-geförderten Projekten. Die Zielgruppe: Praktiker und Berater.

von AgE Quelle AgE erschienen am 05.01.2026
Die Online-Plattform FarmBook der EU sammelt und teilt landwirtschaftliche Forschungsprojekte der EU für Praktiker und Beratungsdienste. © Ganna Zelinska/Shutterstock
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Die Online-Plattform EU-FarmBook ist zum Jahreswechsel 2026 auch offiziell gestartet. Die kostenlose, frei zugängliche und mehrsprachige Online-Plattform zum Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis sammelt und teilt landwirtschaftliches und forstwirtschaftliches Wissen aus EU-geförderten Projekten. Zielgruppe sind Praktiker und Beratungsdienste. Sie sollen nun leichter auf praktische Werkzeuge, Leitfäden, Videos und wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse aus EU-geförderten Projekten zugreifen können. So will man dafür sorgen, dass erprobte Ideen europaweit geteilt, angepasst und verbreitet werden und die europäische Wettbewerbsfähigkeit verbessert wird.

Der stellvertretende Generaldirektor der Generaldirektion Landwirtschaft (DG AGRI) der Europäischen Kommission, Diego Canga Fano, hofft, dass die Plattform auch zu einem Zugangstor für Unternehmen wird, die in Innovationen aus EU-finanzierten Projekten investieren und diese weiterentwickeln wollen. Zu den aktuell angebotenen Funktionen zählt ein „Farm AI Assistant“. Auch deutsche Partner beteiligen sich bereits seit Längerem an dem durch das EU-Förderprogramm Horizon finanzierten Projekt.

Projekte zum Thema Geflügel

Für Geflügel werden Projekte beispielsweise über die Rote Vogelmilbe, Insekten in der Geflügelfütterung oder die Nutzung von Geflügelmist auf dieser Plattform geteilt. Die Forschungsarbeiten hierzu kommen vor allem aus Spanien, den Niederlanden und Polen. Aus Deutschland stehen etwa Forschungsarbeiten über den Einsatz von Pflanzenkohle als Zusatz zur Geflügeleinstreu der Universität Kassel oder über das Projekt „Dresdnerhuhn“ aus dem Freistaat Sachsen zur Verfügung.

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