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Handel

USA: Schwer kalkulierbare Handelspolitik belastet Eiererzeuger

Häufig wechselnde Zölle und volatile Futtermittelkosten als Folge der wechselhaften Handelspolitik beeinflussen auch die Eierbranche in den USA.

von DGS Quelle WattPoultry erschienen am 06.05.2026
© alexlmx/Colourbox
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Die schwer kalkulierbare US-Handelspolitik belastet die Eierproduktion vor allem über volatile Futtermittelkosten. Darauf wies Prof. Stephen Devadoss (Texas Tech University) während des jährlichen Forums des Egg Industry Center, das in Verbindung mit der Fachmesse PEAK 2026 vom 14. bis 16. April in Minneapolis, Minnesota, stattfand. Mais und Sojaschrot reagierten demzufolge besonders sensibel auf Handelskonflikte und setzten die Margen der Betriebe unter Druck, wird er auf WattPoultry zitiert. Aktuell sorgten rückläufige Exporte infolge von Gegenmaßnahmen wichtiger Handelspartner zwar für niedrigere Preise am Binnenmarkt. Dieser Effekt gelte jedoch als kurzfristig und unsicher.

Wechselnde Zölle erschweren Investitionsentscheidungen

Größere Probleme bereiteten die fehlende Planungssicherheit. Häufig wechselnde Zölle erschwerten Investitions- und Produktionsentscheidungen. Gleichzeitig bleibe das Angebot an Eiern vergleichsweise unflexibel, während Nachfrageeinbrüche etwa durch Aviäre Influenza zusätzliche Schwankungen verursachten. Vor dem Hintergrund weiterhin offener Handelskonflikte und möglicher neuer Zollanpassungen dürfte die Unsicherheit im US-Eiersektor anhalten.

Für die deutsche und europäische Geflügelwirtschaft sind diese Entwicklungen vor allem indirekt relevant: Veränderungen im US-Handel könnten die globalen Märkte für Futtergetreide und Ölschrote beeinflussen.