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Atypische Geflügelpest

Newcastle-Krankheit: Neuer Ausbruch im Landkreis Oder-Spree

Der brandenburgische Landkreis Oder-Spree meldet einen neuen Ausbruch der Newcastle-Krankheit in einem Masthühner-Großelterntierbestand.

von DGS Redaktion Quelle MLEUV, ZDG erschienen am 30.04.2026
Aus Brandenburg wurde ein weiterer Ausbruch der Newcastle-Krankheit gemeldet. © Saiful52/Shutterstock
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Im Landkreis Oder-Spree (LOS) wurden ein neuer Fall der Newcastle-Krankheit (ND) amtlich festgestellt. Betroffen ist ein Großelterntier-Betrieb für Masthähnchen mit etwa 45.000 Tieren. Das Landeslabor Berlin-Brandenburg hatte die amtlich entnommenen Proben untersucht und das aviäre Paramyxovirus (APMV) nachgewiesen. Der abschließende Befund des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) bestätigte die Ausbrüche.

Nach Angaben des ZDG sind damit in Brandenburg seit Beginn des Jahres 2026 ca. 3,22 Mio. Tiere betroffen, darunter 1,846 Mio. Legehennen, 1,265 Mio. Masthühner und 79.500 Puten.

Um den Bestand wird eine Schutzzone mit einem Radius von 3 km und eine Überwachungszone von 10 km festgelegt. Gemäß EU-Recht müssen alle Tiere eines betroffenen Bestandes tierschutzgerecht getötet und unschädlich beseitigt werden. Das zuständige Veterinäramt des Landkreises führt umfangreiche Untersuchungen durch, um die Ausbreitung einzudämmen.

Weiterhin sollten bestehende Biosicherheitsmaßnahmen kritisch überprüft und, falls notwendig, optimiert werden. Besondere Aufmerksamkeit sollte dabei auf der Kontrolle von Personenkontakten, dem Fahrzeugverkehr sowie auf dem Austausch von Gegenständen zwischen verschiedenen Geflügelhaltungen liegen.

Auch die gesteigerte Aufmerksamkeit aller Geflügelhalter bleibt wichtig. Bei Auftreten von unklaren Todesfällen oder Leistungseinbrüchen sollte umgehend eine Untersuchung auf die Newcastle-Krankheit eingeleitet werden, um einen Ausbruch so früh wie möglich zu erkennen und eindämmen zu können.

  • Themenseite des FLI zur Newcastle-Krankheit
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