Manfred Weber aus dem EU-Parlament fordert, dass die künftige GAP zu den Erweiterungsplänen der EU passen muss. Aus Sicht des Vorsitzenden der EVP-Fraktion muss die Agrarpolitik zudem zu einer eigenständigen Versorgung der EU mit gesunden Lebensmitteln beitragen. In den kommenden Monaten rechnet der CSU-Politiker mit einer intensiven Debatte über die Kommissionsvorschläge zu Kappung und Degression der Agrarzahlungen.
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Die deutsche Geflügelwirtschaft sieht derzeit keine Notwendigkeit für ein staatliches Tierhaltungskennzeichen, da es im LEH bereits eine funktionierende Haltungsformkennzeichnung gibt. Das geht aus einem Positionspapier des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) hervor.
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Auch unter Kriegsbedingungen erweist sich der ukrainische Agrar- und Ernährungssektor als Konjunkturtreiber. Die Top-10 der Branche haben in der ersten Jahreshälfte 2025 ihre Umsätze gesteigert. Zu den erfolgreichen Firmen zählen auch Geflügelfleischproduzenten.
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Die derzeitige staatliche Haltungskennzeichnung greift nach Meinung einer Verbände-Allianz zu kurz. Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH), der Deutsche Bauernverband (DBV), der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) und der Verband der Fleischwirtschaft (VDF) –haben ein gemeinsames integriertes Konzept zur grundlegenden Überarbeitung des Gesetzes vorgelegt.
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Nach wie vor ist das Biomassepaket nicht durch die EU-Kommission beihilferechtlich genehmigt worden. Bei der Ausschreibung im Oktober könnten daher womöglich noch die alten EEG-Regelungen zur Anwendung kommen. Verbände der Bioenergiebranche warnen deshalb vor „massiven Stilllegungen“. Sie fordern kurzfristige Hilfsmaßnahmen.
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In Reaktion auf die Ernennung Silvia Brehers zur Bundestierschutzbeauftragten hat der BÖLW erneut eine Tierwohlabgabe gefordert, um bessere Haltungsbedingungen zu finanzieren.
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Das Green-Deal-Ziel, den Nährstoffverlust in der EU bis 2030 zu halbieren, wird zumindest für Stickstoff kaum zu schaffen sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie aus dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung. Die von der EU-Kommission geforderte Maßnahme, dafür den Mineraldüngereinsatz bis Ende des Jahrzehnts um 20 % zu reduzieren, reicht den Berechnungen der Forscher zufolge nicht aus. Sie halten individuellere Ansätze für notwendig.
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US-Forscher entwickeln Technologie zur Verarbeitung von Eierschalen. Dies könnte für die Kunststoffindustrie interessant sein.
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In der Ukraine sorgen sich die Landwirte um die Versorgung mit Stickstoffdüngern. Das Militär hat die Importe stickstoffhaltiger Düngemittel über die Seehäfen beschränkt. Dahinter steht die Befürchtung, dass es zu gezielten russischen Angriffen auf Schiffe oder Düngemittellager kommen könnte. Die Preise für N-Dünger sind bereits deutlich gestiegen, und ein Ende des Importstopps ist nicht in Sicht.
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In Niedersachsen soll ein Agrarstrukturgesetz kleineren Familienbetrieben und Betriebsgemeinschaften sowie jungen gut ausgebildeten Existenzgründern den Zugang zu Ackerland erleichtern. Landtransaktionen mit einem Kaufpreis, der 50% über dem Verkehrswert liegt, sowie Verkäufe an Betriebe, deren Größe über dem Achtfachen des durchschnittlichen niedersächsischen Betriebs liegt, sollen untersagt werden können.
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Tierschutzorganisationen demonstrierten am 25. August 2025 vor der Parteizentrale der SPD in Berlin gegen die Nominierung von Silvia Breher für das Amt der Bundestierschutzbeauftragten.
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Laut US-amerikanischem Landwirtschaftsministerium dürften die Produktion und die Exporte von Hühnerfleisch in der Ukraine in den Jahren 2025 und 2026 ansteigen.
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In Kambodscha ist die Zahl der Infektionen mit dem Vogelgrippevirus H5N1 weiter gestiegen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Land seit Anfang August drei neue Fälle beim Menschen bestätigt. Damit wurden in diesem Jahr bereits 15 Infektionen registriert.
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Infektiöse Bronchitis bleibt eine große Herausforderung für Geflügelhalter.
US-Forscher warnen vor neuen Virusvarianten, die auch für Nordamerika zur Gefahr werden könnten.
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Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten haben sich auf eine gemeinsame Erklärung mit weiteren Details zur Basis der künftigen Handelsbeziehungen verständigt. Bei vielen Agrarprodukten plant die EU, den USA Zollsenkungen zu gewähren, allerdings nicht bei sensiblen Produkten wie Geflügelfleisch oder Ethanol.
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