
Newcastle Disease: Überblick über das bisherige Geschehen
Die bisherigen ND-Fälle verteilen sich auf Brandenburg und Bayern mit zum Teil sehr großen Beständen. Die Übersicht zeigt, welche Regionen und Produktionsrichtungen betroffen sind.
von DGS Redaktion Quelle ZDG erschienen am 25.03.2026Die Newcastle Disease tritt seit Ende Februar in mehreren Geflügelbeständen in Brandenburg und Bayern auf. Betroffen sind sowohl Legehennen- als auch Mastbestände, zum Teil mit hohen Tierzahlen. Die vorliegenden Daten zeigen, wo die Ausbrüche liegen und welche Bestände betroffen sind.
Brandenburg: Fälle in mehreren Regionen
In Brandenburg treten die Ausbrüche in mehreren Landkreisen auf. Ein Schwerpunkt liegt in den Regionen Oder-Spree, Dahme-Spreewald und Spree-Neiße.
Die betroffenen Bestände reichen von Kleinsthaltungen bis zu großen Einheiten mit mehreren hunderttausend Tieren. Dazu gehören unter anderem 360.000 Masthähnchen im Landkreis Oder-Spree sowie 375.000 Legehennen im Landkreis Dahme-Spreewald. Auch im Landkreis Spree-Neiße sind mehrere große Bestände betroffen, darunter 270.000, 169.000 und 90.000 Legehennen.
Weitere Fälle betreffen 84.000 Masthähnchen-Elterntiere, 73.000 Legehennen, 70.000 Masthähnchen sowie 49.500 Legehennen im Zusammenhang mit Sekundärinfektionen. Daneben sind kleinere Bestände und einzelne Kleinsthaltungen aufgeführt.

Bayern: Mehrere Ausbrüche in Mast- und Legehennenhaltung
Auch in Bayern verteilen sich die Fälle auf mehrere Landkreise. Betroffen sind sowohl Mast- als auch Legehennenbestände.
Die größten gemeldeten Bestände umfassen 140.000 Masthühner im Landkreis Rottal-Inn sowie 100.000 Legehennen im Landkreis Erding. Weitere Fälle betreffen Bestände mit 30.000 Tieren in Landshut und Mühldorf am Inn sowie 20.000 Legehennen in Erding.
Zusätzlich sind Kleinsthaltungen und Fälle ohne konkrete Tierzahl dokumentiert.
Auch hier zeigt die Übersicht die einzelnen Ausbrüche im Detail:

Berlin: Ein Einzelfall
In Berlin wurde ein Fall bei einem einzelnen Fasan im Zoo gemeldet. Für die Geflügelhaltung hat dieser Fall keine Bedeutung.
Gesamtbild
Addiert man ausschließlich die konkret bezifferten Bestände, ergibt sich folgende Gesamtzahl (Stand 25.03.2026):
1.883.552 Tiere
Fälle ohne Tierzahlangabe sind in dieser Summe nicht enthalten. Damit wird deutlich, dass sich das bisherige ND-Geschehen nicht auf einzelne Ausbrüche beschränkt, sondern mehrere große Bestände in unterschiedlichen Regionen betrifft. Die Übersicht schafft eine zusammenhängende Grundlage, um das Ausmaß einzuordnen.










