
Geflügelpest: Aktuelle Fälle
Aus dem Tierseucheninformationssystem (TSIS) des Friedrich-Loeffler-Instituts sowie aus den Landesverbänden liegen neue amtlich bestätigte Meldungen zur hochpathogenen Aviären Influenza vor. Betroffen sind Geflügelhaltungen in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern.
von DGS Redaktion Quelle ZDG erschienen am 13.01.2026Aus dem Tierseucheninformationssystem (TSIS) des Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) sowie aus den Landesverbänden sind neue, amtlich bestätigte Fälle der hochpathogenen Aviären Influenza (HPAI) vom Subtyp H5N1 gemeldet worden.
In Sachsen wurde im Landkreis Görlitz in der Gemeinde Hohendubrau ein Ausbruch in einer Gemischthaltung bestätigt. Betroffen sind 40 Tiere, darunter Hühner, Gänse und Enten.
In Mecklenburg-Vorpommern wurde ein weiterer Ausbruch im Landkreis Ludwigslust-Parchim in der Gemeinde Goldberg amtlich festgestellt. In der betroffenen Haltung werden rund 23.000 Puten gehalten. Zusätzlich meldete das Land einen weiteren Verdachtsfall in einer Putenhaltung.
Die rechtlich vorgeschriebene tierschutzgerechte Tötung der betroffenen Bestände sowie die fachgerechte Entsorgung der Tierkörper erfolgen. Um die betroffenen Geflügelhaltungen wurden beziehungsweise werden die vorgeschriebenen Restriktionszonen eingerichtet.
Die fortlaufend aktualisierte Übersicht der Saison 2024/2025 in Deutschland ist wie gewohnt im Anhang beigefügt. Änderungen gegenüber der vorherigen Version sind gelb markiert.
Aktuelle Informationen zur Lage in der Europäischen Union stellt die EU-Kommission über die Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (DG SANTE) bereit. Die Übersicht zu amtlich bestätigten Tierseuchenausbrüchen in der EU wird wöchentlich, jeweils freitags, aktualisiert.








