Wie sollten sich Direktvermarkter verhalten?
Die Corona-Krise stellt alle Bereiche des Lebens und der Wirtschaft vor große Herausforderungen. Das gilt auch für die Landwirtschaft. Für sie ist die gegenwärtige Krise dabei zugleich eine Aufgabe und eine Chance, besonders für Direktvermarkter.
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Gesichert ist die Erkenntnis, dass sich das Corona-Virus als Tröpfcheninfektion überträgt. Aber auch eine Schmierinfektion ist möglich. Dabei gelangt das Virus über Tröpfchen in der Luft oder über kontaminierte Hände auf die Schleimhäute in Mund, Nase oder Augen und vermehrt sich dort.
Eine Übertragung kann also stattfinden, wenn eine Person den Hofladen betritt oder an den Marktstand kommt, die den Virus schon in sich trägt, aber aktuell noch keine Symptome hat. Sollte sie einmal kräftig niesen oder husten, kann das Virus weitergegeben werden - an Sie selbst oder an Kunden im Laden.Vielleicht hat die infizierte Person beim Niesen aber noch die Hand vor den Mund genommen. Dann könnte sie das Virus über die Schmierinfektion auf alle Gegenstände übertragen, die sie danach anfasst: Griffe von Türen oder Automaten, Geld oder auch Lebensmittel.
Greift anschließend eine andere Person an die gleiche Stelle, kann sie das Virus aufsammeln. Fasst die andere Person sich anschließend noch ins Gesicht, könnte sie sich bereits infiziert haben.
Ideen zum Schutz
Manches gilt immer, wird aber jetzt in Corona-Zeiten brandaktuell. So simpel wie wirksam ist das Abstand halten zu den Kunden und der Kunden untereinander:
- Halten und bieten Sie am besten zwei Meter Abstand von anderen Personen. Lassen Sie die Kunden nicht direkt an die Theke treten, sondern spannen Sie ein Band oder kleben Sie eine Markierung auf den Boden, das den Sicherheitsabstand zeigt. So wissen Ihre Kunden an Theke oder Kasse, wo sie stehen bleiben sollen.
- Lassen Sie bei einem kleinen Verkaufsraum immer nur jeweils eine Person eintreten. Vor dem Laden markieren Sie mit Kisten oder Ähnlichem die passenden Abstände für die Wartenden.
- Bieten Sie den Wartenden passende Informationen auf Plakaten oder Handzetteln, mit denen Sie die aktuellen Maßnahmen erklären. Oder nutzen Sie die Gelegenheit, über Ihre Produkte und Ihre Arbeit zu informieren. Gerade in einer Zeit der Verunsicherung interessieren sich die Menschen für die Herkunft und Qualität von Lebensmitteln.
- Schützen Sie besonders den Kassenbereich.Verwenden Sie Markierungen oder Dekorationen, um für den nötigen Abstand zu sorgen. Eventuell könne Sie auch eine Plexiglasscheibe als Spuckschutz aufstellen.
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