Kosteneinsparung: Eat Just verkündet Stellenabbau
Das US-Unternehmen Eat Just teilte mit, dass die Sparte für pflanzliche Ei-Alternativen - trotz gesteigerter Umsätze - immer noch nicht rentabel sei, und kündigte umfangreiche Sparmaßnahmen an.
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Das US-Lebensmittelunternehmen Eat Just baut 18 % seiner Belegschaft in seiner Sparte für pflanzliche Ei-Alternativen "Just Egg" ab. Laut einer Pressemeldung des Unternehmens, sei dieser Schritt notwendig, um Kosten einzusparen. Der Stellenabbau betreffe rund 40 Mitarbeiter in den USA. Laut Tetrick, gebe es bei JUST Egg zusätzlich zu den Stellenstreichungen 20 weitere Maßnahmen zur Kosteneinsparung. Dazu gehören die Änderung von Zutaten, die Konsolidierung von Abläufen und die Steigerung der Produktionseffizienz.
CEO und Mitbegründer Josh Tetrick sagte gegenüber dem Nachrichtenportal Bloomberg: „Wir sollten an dem Punkt sein, an dem [Just Egg] in der Lage ist, profitabel zu arbeiten, ohne dass externes Kapital benötigt wird.“
Er sagte weiter, während Investorenkapital für langfristiges Wachstum und Innovation notwendig sei, sollte der Verkauf der Produkte die täglichen Betriebskosten decken. Dies sei bisher noch nicht der Fall.
Tetrick gründete das Unternehmen im Jahr 2011. Bei dem Flaggschiffprodukt von Just Egg handelt es sich um eine pflanzliche Ei-Alternative aus Mungobohnen. Das Produkt wurde 2019 in den USA eingeführt. Seitdem wurden umgerechnet rund 360 Millionen Eier verkauft, sagte Tetrick gegenüber Bloomberg.
Kein Stellenabbau bei Good Meat
Zu dem Unternehmen Eat Just gehört außerdem die Sparte Good Meat. Die Abteilung hat sich auf die Entwicklung, die Prosuktion und den Vertrieb von kultivierten Fleisch spezialisiert. In diesem Geschäftsbereich werde es jedoch keine Entlassungen geben, teilte das Unternehmen mit. Dort hatte das Unternehmen kürzlich einen Erfolg bei dem Genehmigungsprozess in den USA verkündet.
Zuletzt hatte das US-Unternehmen Beyond Meat für Schlagzahlen gesorgt und einen kräftigen Umsatzrückgang gemeldet. Das Unternehmen, das auf die Produktion von pflanzlichen Fleisch-Alternativen spezialisiert ist, hatte sich von rund 200 Mitarbeitern getrennt, um Kosten einzusparen.