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H5N8 in einem Wildvogel festgestellt

Das hochpathogene Aviäre Influenzavirus H5N8 wurde erstmals in einem Wildvogel in Europa nachgewiesen. Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat ein Aufstallungsgebot verhängt.
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Laut dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern (MV) wurde das hochpathogene Aviäre Influenza-Virus H5N8 in einem Wildvogel - einer Krickente - nachgewiesen. Damit wurde dieser Erreger erstmals in Europa außerhalb der Nutztierhaltung festgestellt. Die Wildente wurde im Rahmen des Wildvogelmonitorings im Landkreis Vorpommern/Rügen aufgegriffen und damit deutlich außerhalb des Risikogebietes, das 50 km rund um den Putenbetrieb mit H5N8-Ausbruch in Heinrichswalde, LandkreisVorpommern/Greifswald, liegt.

Laut Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern, verdichte sich der Verdacht, dass das Erregerreservoir in der Wildvogelpopulation liegt. Minister Backhaus sehe sich gezwungen, zum Schutz der Nutztierbestände ein landesweites Aufstallungsgebot zu verfügen und bittet alle Geflügelhalter im eigenen Interesse, den möglichen Kontakt des Geflügels zu Wildvögeln zu unterbinden. Bei Verdachtsfällen sei umgehend das zuständige Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt zu informieren.

Mitteilung des Landes MV