In Deutschland und weiteren EU-Ländern sind neue Bauernproteste angekündigt. Zugleich steigt die Wahrscheinlichkeit für den endgültigen Abschluss des Freihandelsabkommens mit den Mercosur-Staaten, was für zusätzlichen Unmut bei vielen europäischen Landwirten sorgen dürfte. Hierzulande stehen aktuell Aktionen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg bevor, die aber nicht von allen Branchenorganisationen unterstützt werden. In Frankreich sind bereits Demonstrationen in Paris absehbar. Die französische Regierung hat unilateral Spiegelklauseln für Importe eingeführt, die den Berufsstand aber nicht beruhigen konnten. Neue Proteste sind auch in Irland, Spanien und Belgien geplant.
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Brasiliens Export an frischem und verarbeitetem Geflügelfleisch ist 2025 trotz der Lieferestriktionen infolge des Ausbruchs von Vogelgrippe laut dem Branchenverband ABPA um 0,6% auf 5,32 Mio. t angewachsen. Der Umsatz blieb mit 9,790 Mrd. $ (8,49 Mrd. Euro) aber um 1,4% hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Die Erwartungen des Verbandes für das nun angelaufene Kalenderjahr sind positiv.
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Die EU-Kommission reagiert auf die Bauernproteste und ruft zu einer Dringlichkeitssitzung nach Brüssel auf. Ziel: Die Mehrheit für das Mercosur-Handelsabkommen sichern.
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Mit dem Jahreswechsel 2026 hat Zypern den Vorsitz im Rat der EU von Dänemark übernommen. Ende Januar tauschen sich die Agrarminister der Mitgliedsstaaten über die Novelle der EU-Ökoverordnung aus.
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Ende des Jahres 2025 sowie zu Beginn von 2026 wurden neue Ausbrüche der Geflügelpest gemeldet.
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Die jährlich durchgeführte Umfrage der großen Eierproduzenten in den USA zeigt für 2026, dass die führenden zehn Produzenten rund 57 % der Legehennen des Landes halten.
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Der DBV-Verbandspräsident Joachim Rukwied sieht in seinem Neujahrsgrußwort 2026 die heimische Landwirtschaft als aktuell „enorm“ belastet an. Mit der Verbandsarbeit im Jahr 2025 zeigte sich Rukwied zufrieden.
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Für das Jahr 2025 hat die Internetplattform WATTPoultry Geflügelpest-Fälle in Europa ausgewertet. Es zeigte sich ein Anstieg der Ausbrüche im Vorjahresvergleich. Besonders betroffen: Deutschland.
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Die kostenlose, frei zugängliche und mehrsprachige Online-Plattform EU-FarmBook sammelt und teilt landwirtschaftliches Wissen aus EU-geförderten Projekten. Die Zielgruppe: Praktiker und Berater.
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Das Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) sucht innovative und zukunftsfähige Stallbauprojekte.
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Die hochpathogene Aviäre Influenza breitet sich weltweit weiter aus. Die World Egg Organization legt zentrale Anforderungen für Impfprogramme in der Geflügelhaltung vor.
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Die EU hat sich auf einen gemeinsamen Entwurf für den Umgang mit neuen genomischen Techniken in der Pflanzenzüchtung verständigt. Künftig sollen bestimmte genomisch veränderte Pflanzen rechtlich konventionellen Züchtungen gleichgestellt werden.
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Strukturelemente wie Plattformen, Substrate oder Staubbäder fördern das natürliche Verhalten von Geflügel. US-Fachleute sehen darin auch betriebliche Vorteile für Mast- und Legehennenbetriebe.
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Aktuelle US-Forschungsdaten zeigen, dass
Eimeria
-Infektionen die Darmschleimhaut von Geflügel schädigen und damit weitere bakterielle Erkrankungen begünstigen. Beschrieben werden unter anderem Zusammenhänge mit nekrotischer Enteritis und Salmonellen.
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Eine Studie aus Tschechien zeigt, dass der frühe Kontakt frisch geschlüpfter Küken mit adulten Hennen die Bakterienbesiedlung von Haut und Atemwegen verändert. Bereits nach einer Woche lassen sich deutliche Unterschiede zur Aufzucht ohne Hennenkontakt nachweisen.
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