Soja: Austausch nur zum Teil machbar
Gibt es in der Geflügelfütterung Alternativen zum Einsatz von importierten Sojaprodukten? Oder gibt es zumindest Einsparpotenziale? Zu diesen Fragen wurde im Auftrag des WWF Deutschland eine Studie erstellt.
Zur Sicherung einer bedarfsgerechten Eiweißversorgung der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung in Deutschland wurden in den vergangenen Jahrzehnten verstärkt Sojaprodukte aus Übersee importiert. In der konventionellen Tierhaltung dominiert dabei der Einsatz von Sojaextraktionsschrot (SES). So wurden im Wirtschaftsjahr 2010/11 in Deutschland etwa 4,45 Mio. t SES verfüttert. Aufgrund der positiven nutritiven Eigenschaften, verbunden mit einer hohen Standardisierung in der Produktion sowie der sehr guten Marktverfügbarkeit, ist SES zum „Goldstandard“ unter den Eiweißfuttermitteln geworden.
Damit ergibt sich aber auch für die Tierproduktion eine starke Abhängigkeit von diesen Proteinfuttermittelimporten, verbunden mit zunehmend negativen Auswirkungen auf die Produktionskosten aufgrund des volatilen Sojaweltmarktes, der nicht zuletzt durch die immens gestiegene Nachfrage Chinas getrieben wird.
Die im Auftrag des WWF Deutschland von den Autoren erstellte Studie „Der Futtermittelreport – eine Studie zum Sojaschroteinsatz in der deutschen Geflügelfütterung“ zeigt Alternativen und Einsparpotenziale zum Einsatz von importiertem Sojaextraktionsschrot in der Geflügelfütterung auf. Das Augenmerk wurde hierbei auf die wichtigsten Nutzungsrichtungen – Eierproduktion (Legehennen) sowie Geflügelfleischerzeugung (Masthühner und Mastputen) – gelegt.
Die Idee und Initiative zu dieser Studie entstand im Rahmen der Partnerschaft zwischen dem WWF Deutschland und Edeka für mehr Nachhaltigkeit, zu deren Schwerpunktthemen auch das Thema Soja gehört.
Die Autoren: Peter Weindl, Prof. Gerhard Bellof, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Fakultät Land- und Ernährungswirtschaft, Freising
Damit ergibt sich aber auch für die Tierproduktion eine starke Abhängigkeit von diesen Proteinfuttermittelimporten, verbunden mit zunehmend negativen Auswirkungen auf die Produktionskosten aufgrund des volatilen Sojaweltmarktes, der nicht zuletzt durch die immens gestiegene Nachfrage Chinas getrieben wird.
Die im Auftrag des WWF Deutschland von den Autoren erstellte Studie „Der Futtermittelreport – eine Studie zum Sojaschroteinsatz in der deutschen Geflügelfütterung“ zeigt Alternativen und Einsparpotenziale zum Einsatz von importiertem Sojaextraktionsschrot in der Geflügelfütterung auf. Das Augenmerk wurde hierbei auf die wichtigsten Nutzungsrichtungen – Eierproduktion (Legehennen) sowie Geflügelfleischerzeugung (Masthühner und Mastputen) – gelegt.
Die Idee und Initiative zu dieser Studie entstand im Rahmen der Partnerschaft zwischen dem WWF Deutschland und Edeka für mehr Nachhaltigkeit, zu deren Schwerpunktthemen auch das Thema Soja gehört.
Die Autoren: Peter Weindl, Prof. Gerhard Bellof, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Fakultät Land- und Ernährungswirtschaft, Freising