GVO-Nulltoleranz: Keine einheitliche Länderhaltung
Die Agrarministerkonferenz von Bund und Ländern hat keine einheitliche Haltung zur Lockerung der Nulltoleranz gegenüber in der EU nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Organismen (GVO) gefunden. Die Einstimmigkeit für einen aussagefähigen Beschluss fehlte aufgrund der Haltung des rot-grün
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regierten Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Die restlichen 15 Länder baten die Bundesregierung, im Vorgriff auf eine rechtliche Regelung eine für die Wirtschaft und Überwachung praktikable Anwendung der Nulltoleranz zu ermöglichen. Zudem wurde die Bundesregierung aufgefordert, sich bei der EU-Kommission dafür einzusetzen, dass die angekündigte technische Lösung der Nulltoleranz sowohl für Futtermittel als auch für Saatgut Anwendung finde.